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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Presseaussendung am 19. Mai 2020

Alleinerziehende: Sommerbetreuung ist Frage der Existenzsicherung

 

UTL: Plattform für Alleinerziehende fordert, sofortige ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen auf Bundesebene bereit zu stellen. Jetzt - Planungssicherheit für Eltern zur Sommerbetreuung der Kinder herstellen. DOWNLOAD


Wien, 19.05.2020: Nach wie vor sind Kontakte mit den Großeltern als Risikogruppe bzw. soziale Netzwerke nicht ausreichend möglich. Camps und Sommerlager fallen vielfach weg, und Urlaube sind aufgebraucht. „Alleinerziehende sind mehr als alle anderen auf Betreuungseinrichtungen für ihre Kinder angewiesen. Derzeit wissen viele nicht, ob, von wem oder wie die Kinder im Sommer betreut werden können. Es braucht schnellstmöglich Planungssicherheit für Eltern, damit deren Jobs erhalten bleiben!“, stellt Evelyn Martin, Vorstandsvorsitzende der ÖPA fest. „Keinesfalls dürfen Eltern gezwungen sein, sich zwischen Kindeswohl und Existenzsicherung entscheiden zu müssen, weil es keine geeignete Kinderbetreuung gibt. Es ist dringend notwendig, dass die Bundesregierung zusätzliche finanzielle Mittel bereitstellt,“ so Martin weiter. 33% der Alleinerziehenden haben lt. einer IFES Umfrage im Auftrag der Arbeitkammer einen Mehrbedarf an Betreuung im Sommer.

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Internationaler Tag der Familie - Existenzsicherung

Zum internationalen Tag der Familie weist die Österreichische Plattform für Alleinerziehende darauf hin, dass viele Ein-Eltern-Familien sich durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht fühlen und es einer auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene staatliche Unterstützung braucht. Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende wird sich auch nach dem Tag der Familie weiterhin dafür einsetzen, dass Ein-Eltern-Familien als gleichwertige Familienform anerkannt und als solche gleichwertige Förderungen erhalten.

 

Existenzsicherung für Ein-Eltern-Familien
„Aus früheren Krisen wissen wir bereits, dass dann oft die Verteilung noch ungleicher wird, als sie vor der Krise gewesen ist. Das ist auch etwas, das durch politische Maßnahmen hintangehalten werden kann.“ Armutsforscherin Univ. Prof. Karin Heitzmann
Wir müssen jetzt daran arbeiten, dass aus der Corona-Gesundheitskrise keine soziale Krise wird. Ein starker Sozialstaat rettet die Wirtschaft. Staaten mit einem guten Gesundheits- und Sozialsystem kommen wesentlich besser durch die Krise, als Länder mit geringer sozialstaatlicher Infrastruktur. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, eine Sozialpolitik zu machen, die Menschen dauerhaft auffängt und die Gesellschaft in der Mitte hält.

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Presseaussendung am 20. April 2020

Unterstützungsgelder kommen nicht an - Die Österreichische Plattform fordert eine Anpassung der Richtlinien an die Lebenssituationen von alleinerziehenden und getrennt lebenden Familien sowie sofortige Aufstockung der Hilfefonds

 

Wien, 20 April 2020 – Der Corona Familienhärtefonds lässt Alleinerziehende und getrennt lebende Eltern weitgehend leer ausgehen. Die Anknüpfung an die Familienbeihilfe ist als Kriterium für Alleinerziehende und getrennt lebende Familien nicht geeignet. Ausbleibende Unterhaltszahlungen werden nicht als Einkommensverluste gesehen. Getrennt lebende Eltern, die ihre Kinder genauso betreuen und durch Unterhaltleistung ihre Verantwortung für die Kinder übernehmen, sind vom Fonds ausgeschlossen. Die Kriterien sind an einer Vater-Mutter-Kind-Mittelstandsfamilie orientiert und gehen an der Lebensrealität der Alleinerziehenden vorbei. DOWNLOAD

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Wer darf seine Kinder ab 16.03.2020 weiterhin in die Schule schicken?

Ein eingeschränkter Betrieb zur Betreuung jener Schülerinnen und Schüler, deren Eltern am Arbeitsplatz unabkömmlich sind oder aus anderen, persönlichen Gründen die Betreuung zu Hause nicht bewerkstelligen können, ist auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Beitrag des Bildungssystems zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft: Zu diesen Personengruppen zählen jedenfalls: 

  • Ärztinnen/Ärzte sowie weiteres medizinisches Personal
  • Pflegepersonal
  • Personal von Blaulichtorganisationen
  • Mitglieder von Einsatz- und Krisenstäben
  • Personen, die in der Versorgung tätig sind: Angestellte in Apotheken, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsbetrieben
  • Alleinerzieher/innen

Eine Betreuung durch Großeltern oder andere Personen, die aufgrund einer Vorerkrankung gefährdet sind, sollte keinesfalls gefördert werden.

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/corona_fua.html#vs

Unterstützende und beratende Einrichtungen in der aktuellen Krise

Kinder- und Jugendanwaltschaft -  kija

 

Verein Pe-Le

Der Verein Pe-Le ist Träger einer Familienberatungsstelle für professionelle Begleitung in Krisensituationen

 

Wir4Euch - Netzwerk in fordernden Zeiten. Beratung und Hilfe auf breiter Ebene.

 

Verein Alleinerziehend - OÖ
Unterstützungs- und Beratungsangebote und laufend aktuell gehaltene Informationen

 

Corona und Alleinerziende - Infos im Überblick
JUNO - Zentrum Wien

 

Kinderbetreuung @Home bzw. Office - Bei Kinderbetreuungsengpass: Task Force Family Business hilft! - HOTLINE 0800 20 20 99 kostenlos
Der österreichweit tätige Verein Family Business (www.kinderbetreuung.at) hat die "Task Force Kinderbetreuung" ins Leben gerufen. Im Ernstfall kann jederzeit Kinderbetreuung zu Hause bzw. in den Unternehmen gewährleistet werden.

 

Kontaktstelle für Alleinerziehende:
27.03.2020 Nützliche Infos und Tipps - NEWSLetter
02.04.2020 Nützliche Infos und Tipps
08.04.2020 Nützliche Infos und Tipps
16.04.2020 Nützliche Infos und Tipps

Opferschutz wird während der Corona-Kriseausgebaut:

Zusätzlich zur Frauenhelpline 0800 222 555 bietet auch die Onlineberatung HelpChat täglich Hilfe an

 

frau&arbeit - Salzburg. Derzeit ist beim Projekt ALLEINERZIEHHENDE, GETRENNTERZIEHENDE & PATWORKELTERN die Gruppen- und persönliche Einzelberatung eingestellt, Unterstützung gibt es aber weiterhin mittels Telefonberatung unter: +43 (0)677 63 65 94 26

 

Frauen* beraten Frauen*
Wir, das Team von Frauen* beraten Frauen* wird auch weiterhin für Sie da sein.
Sie erreichen uns telefonisch für Kurzberatungen und Terminvereinbarungen unter 01 / 587 67 50:
Mo+Mi von 9:30-12:30 und Di+Do von 13:00-16:00 oder nutzen Sie die Onlineberatung https://www.frauenberatenfrauen.at/#onlineberatung

 

 

 

Corona: Armutskonferenz fordert Schutzmaßnahmen für Armutsbetroffene

EINKOMMENSARME ALS HOCH VERLETZLICHE GRUPPE EINSTUFEN / CORONA TRIFFT DIE ÖKONOMISCH ÄRMSTEN AM ARBEITSMARKT, IN FAMILIEN, PREKÄRE ICH-AGS ODER ALS CHRONISCH KRANKE.

 

„Einen sozialen und ökonomischen Schutzschirm“, fordert die Armutskonferenz von der Regierung. Corona trifft die ökonomisch Ärmsten am Arbeitsmarkt, in Familien, prekäre Ich-AGs oder als chronisch Kranke. Sie brauchen besonderen Schutz, Sicherheit und entschiedene Maßnahmen zur Verringerung ihrer sozial prekären Situation. „Einkommensarme müssen als hoch verletzliche Gruppe eingestuft werden“, mahnt die Armutskonferenz ein. Armutsbetroffene sterben um 10 Jahre früher als der Rest der Bevölkerung, bei Wohnungslosen macht der Unterschied sogar 20 Jahre aus. 29% aller Mindestsicherungsbezieher weisen einen sehr schlechten Gesundheitszustand auf, über die Hälfte ist chronisch krank. Aufgrund von beengten Wohnverhältnissen haben Armutsbetroffene schlechtere Bedingungen für eine häusliche Quarantäne bzw. generell in der Phase der Ausgangsbeschränkungen.

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Eingeschränkter Bürobetrieb

Auch wir von der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende haben auf Home Office und eingeschränkten Bürodienst umgestellt.

Ihre Anfragen per E-Mail werden bearbeitet, wobei es zu Zeitverzögerungen kommen kann.

Wir geben Ihnen einen LINK, auf dem Sie Beratungsstellen in Ihrer Umgebung finden können.

Bitte den allerbesten Wünschen
Das ÖPA - Team

Mobile Beratung - Kontaktstelle für Alleinerziehende Wien

Mobile Beratung ab März 2020

 

Wenn Sie gerne eine Beratung in Anspruch nehmen würden, sich aber außerstande sehen, mit Kind und beispielsweise vom Stadtrand Wiens verbunden mit einem längeren, komplizierten Anfahrtsweg – diese Hürde zu schaffen, dann gibt es ab März 2020 auch die Möglichkeit bei Bedarf eine mobile Beratung in Anspruch zu nehmen.

 

Rufen Sie einfach in der Kontaktstelle an, teilen Sie Ihr Anliegen, Ihre ungefähren Fragen und Themen mit und vereinbaren Sie einen Termin, bei dem die Sozialarbeiterin zu Ihnen kommt, um bei einem gemeinsamen Spaziergang in einem Park, am Stadtrand, ein informatives und beratendes Gespräch mit Ihnen zu führen.

 

Kostenbeitrag: Euro 15,00 bis 20,00.
Es aber auch möglich eine kostenlose Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn es die momentane familiäre Situation erfordert.

 

Terminvereinbarung unter: 01/ 515 52 -3343 mit Frau DSA Eva-Maria Nadler

 

Di., 9:00 bis 13:00, Mi., 9:00 bis 16:00 und Do., 9:00 bis 16:00 Uhr
Weitere Infos zu Beratungsterminen oder Gruppenangeboten der Kontaktstelle unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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