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Zum Teil umgefallene Dominosteine in einer Reihe

Existenzsicherung von Alleinerziehenden und ihren Kindern

Die Existenzsicherung von Alleinerziehenden und ihren Kindern ist eine der wichtigsten Forderungen angesichts einer Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung von 45%. Im Zusammenhang mit der anstehenden Familienrechtsreform hat die ÖPA Forderungen zur Existenzsicherung formuliert und ein Positionspapier erarbeitet. Besonders wichtig ist dabei aus Sicht der ÖPA ein bevorschussbarer sofort verfügbarer Mindestunterhalt, Unterhaltsvorschuss bis 24 Jahre, sowie eine Unterhaltssicherung für jene die zu wenig oder keinen Unterhalt erhalten. Außerdem braucht es eine Harmonisierung der Familien- und Transferleistungen bei geteilter elterlicher Betreuung.

Existenzsicherung von Alleinerziehenden und ihren Kindern im Hinblick auf die geplante Kindschaftsrechts Reform

Wichtigste aktuelle Forderungen für Alleinerziehende

Working Paper: Wien, 22.07.2020; aktualisiert 05.11.2020                   

Wertschätzung der Familienform Alleinerziehend schafft wichtige Ressourcen für die Zukunft
Statistik Austria 2019: Rund 167.800 Ein-Eltern-Familien mit etwa 248.800 Kindern (unselbstständig, unter 25 Jahren). Davon sind 153.400, 91,4% Mütter und 14.400, 8,6% Väter Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung liegt lt. Eu Silc bei 46% Armutsgefährdung lt. Eu Silc bei 32% nach Sozialleistungen, würde es keine Sozialleistungen geben würde die Armutsgefährdung bei 55% liegen. Im Ö-Durchschnitt liegt die Armutsgefährdung bei 13%, ohne Sozialleistungen würde diese bei 26% liegen.

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