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Im Gedenken an Barbara Prammer ...

schließen wir uns den Worten der Autonomen Frauenhäuser Österreichs an:

 

Wissen Sie ... wie sehr sich Barbara Prammer für Frauenpolitik und Frauenhäuser engagiert hat?

Barbara Prammer ist vor 4 Jahren am Samstag, den 2. August 2014 nach einer schweren Krankheit verstorben. Mit ihr verloren wir eine langjährige und treue Wegbegleiterin und unermüdliche Kämpferin gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Ihre große Wertschätzung für die Frauenhäuser und die Arbeit des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser hat sie noch kurz vor ihrem Tod öffentlich zum Ausdruck gebracht. Am 24. November 2013 anlässlich der Feier 35 Jahre Frauenhäuser, 25 Jahre Verein AÖF und 15 Jahre Frauenhelpline gegen Gewalt 0800/222 555 im Volkstheater hat sie als Festrednerin eine Laudatio mit unvergesslichen und berührenden Worten an das Publikum gerichtet.

Barbara Prammer war eine bemerkenswerte Frau mit einer großen politischen Karriere. Sie hat der Politik und ihrer politischen Partei beinahe ihr ganzes Leben gewidmet. Dank ihres politischen Geschicks und ihres unermüdlichen Wirkens hat sie es als erste Frau in Österreich geschafft, das zweithöchste politische Amt im Staat zu erreichen. Als Nationalratspräsidentin hat sie ihr politisches Können über viele Jahre hinweg und trotz vieler Schwierigkeiten unter Beweis stellen können.



Aber – und dafür danken wir ihr ganz besonders – ihre gesamte politische Laufbahn war auch geprägt von einem unermüdlichen frauenpolitischen Engagement mit feministischer Überzeugung. Schon als junge Politikerin und lange bevor sie Frauenministerin war hat sie sich stets für ein Ende der Gewalt an Frauen und Kindern eingesetzt. So war sie lange Jahre Vorsitzende des Frauenhauses Linz in Oberösterreich (1999-2005). Ein paar Jahre danach war sie es, die für eine gesetzliche Verankerung und somit für eine finanzielle Absicherung der Frauenhäuser in Oberösterreich gesorgt hat. Ein Finanzierungsmodell, das damals einzigartig war und noch immer als Vorbild in der Frauenhausbewegung gilt.

Sie hat viele wichtige frauenpolitische Akzente gesetzt und vor allem die Arbeit von Johanna Dohnal unbeirrt weiter vorangetrieben. Als Frauenministerin war ihr auch die Implementierung des österreichischen Gewaltschutzgesetzes und die Errichtung von Interventionsstellen und Gewaltschutzzentren ein großes Anliegen. Sie war es auch, die 1998 die österreichweite Frauenhelpline gegen Gewalt mit der kostenlosen Nummer 0800/222 555 ins Leben gerufen und einige Monate später im Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser etabliert hatte.

Barbara Prammer bleibt eines unserer wichtigsten frauenpolitischen Vorbilder und wir werden sie als großartige und starke Frau, überzeugte Demokratin, Parlamentarierin und feministische Politikerin in unserer Erinnerung behalten.

Die bisherigen Aussendungen der Kampagne „40 Jahre – 40 Statements“ finden Sie hier.

Aktuelle Informationen über die Aktivitäten des Vereins AÖF finden Sie auf www.aoef.at sowie auf Facebook und Twitter.

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Ihre Spende unterstützt Frauen und Kinder in Not und hilft Gewalt an Frauen und Kindern zu verhindern. Spenden an den Verein AÖF bzw. an die AÖF-Frauenhäuser sind seit 17.07.2015 steuerlich absetzbar. Vielen Dank für Ihre Spende!

Verein AÖF/Informationsstelle gegen Gewalt:  IBAN AT97 1200 0006 1078 2013
AÖF-Frauenhäuser: IBAN AT30 1200 0006 1078 2055
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Diese Aussendung ist eine Initiative des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) als Teil der Jubiläums-Aktivitäten anlässlich 40 Jahre Frauenhausbewegung in Österreich. Sie erhalten die Zusendungen insgesamt 40 Mal über das Jahr 2018 verteilt, danach endet die Aktion automatisch. Sollten Sie die Zusendung schon vorher abbestellen wollen, senden Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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