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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Alleinerziehende fordern gleiche Chancen für alle Kinder

Kinderarmut: Gleiche Chancen für Kinder von Alleinerziehenden

Presseaussendung - Wien, 17. Oktober 2014 – Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) fordert wiederholt einen Paradigmenwechsel in der Bekämpfung von Armut bei Alleinerziehenden- Familien. Kinderarmut muss als eigenes Konzept weiter erforscht und Rahmenbedingungen so verändert werden, dass Eltern insbesondere alleinerziehende Frauen ihre Existenz eigenständig durch Arbeit sichern können. Noch immer sind Alleinerziehende und ihre Kinder die am häufigsten von Armut betroffenen Familien in Österreich. Armutserfahrungen von Kindern haben enorme Auswirkungen auf ihre spätere Berufsausbildung und Gesundheit und führen zu sozialer Ausgrenzung und Stigmatisierung.

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Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende zu Besuch bei Frau Dorothea Schittenhelm

Bei dem Gespräch mit Frau D. Schittenhelm, Abg. zum Nationalrat und Bundesleiterin der ÖVP Frauen und Frau Mag.a T. Leitinger, Generalsekretärin der ÖVP Frauen, am 22. Oktober 2014, konnte die ÖPA unter anderem ihre Forderungen nach der Kindesunterhaltssicherung und dem Unterhaltsvorschuss bis zum 19. Lebensjahr erneut deponieren. Frau Schittenhelm bestätigt die Bedeutung einer qualitativ wertvollen Kinderbetreuung, welche für alle zugänglich sein muss. Die ÖPA traf auf große Offenheit für die Herausforderungen von Alleinerziehenden und ihren Kindern.

 

Darüber hinaus stellte Frau Schittenhelm ihre Forderung nach einem Karenzmanagement vor, welches neben der Verpflichtung des Unternehmens auch in Karenz befindliche MitarbeiterInnen über Weiterbildung zu informieren auch Gehaltsvorrückungen beinhalten soll. Dies wird seitens der ÖPA sehr begrüßt.

 

Mag.a Theresia Leitinger, Doris Pettighofer, Dorothea Schittenhelm, Mag.a Birgit Posch (von links nach rechts)

       

 

 

 

 

 

 

 

    Mag.a Leitinger T.

    Pettighofer D.

    Schittenhelm D. und

    Mag.a Posch B.

    (von links nach rechts)

16. WAVE Konferenz in Wien vom 17. - 19. November 2014

Heuer findet die 16. WAVE Konferenz anlässlich des 20. Jahrestages von WAVE in Wien vom 17.-19. November 2014 statt.

Women Against Violence Europe (WAVE) ist das europäische Netzwerk gegen Gewalt an Frauen und Kindern. WAVE ist ein Netzwerk aus Frauenhäusern, Frauenhelplines, Frauenberatungsstellen, Interventionsstellen und Migrantinnenorganisationen in 46 europäischen Ländern, die sich für die Verhinderung und Beendigung von  Gewalt an Frauen und Kindern einsetzen.

WAVE wurde 1994  von engagierten Vertreterinnen von Frauenorganisationen aus sechs Ländern gegründet.

Die Idee der europäischen Vernetzung entstand nach der Weltkonferenz für Menschenrechte 1993 in Wien und bei der vierten Weltfrauenkonferenz in Bejing 1994. Koordiniert wird das Netzwerk, welches aus 107 Mitgliedsorganisationen bzw. aus sogenannten Focal Points in 46 europäischen Ländern besteht, vom WAVE-Koordinationsbüro in Wien.

Schriftliche Anmeldung bei Frau Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wettbewerb "Kinder-Rechte-Spot"

„Kinder haben Recht(e)” und drehen dazu einen Video-Spot

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs und das Bundesministerium für Familien und Jugend rufen junge Leute auf, einen Videoclip über Kinderrechte zu drehen und sich an einem internationalen Wettbewerb zu beteiligen.
Bist du zwischen 10 und 25 Jahre jung, kreativ und an den Rechten von Kindern interessiert, dann nimm doch am Kreativwettbewerb „Kinder-Rechte-Spot” teil und dreh einen Videoclip, für den es Preise zu gewinnen gibt!
Am Wettbewerb „Kinder-Rechte-Spot” können sich Kinder und Jugendliche beteiligen und entweder als Einzelpersonen, als Gruppe oder Schulklasse einen Spot zum Thema Kinderrechte drehen und einreichen.

Wettbewerb "Kinder-Rechte-Spot"

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Familie ist da, wo Kinder sind

Plädoyer für die Wertschätzung der Leistung von Alleinerzieherinnen!
"Alleinerziehende Mütter zwischen Emanzipation und prekären Lebensverhältnissen" lautete der beeindruckende Vortrag von DI Gabriele Fischer am 18.9.2014 im Klagenfurter Europahaus. Frau Fischer ist Tiroler Landtagsabgeordnete, Vorstandsmitglied der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) und Vorsitzende der Tiroler Plattform für Alleinerziehende. Eingeladen zu diesem wichtigen Thema hatten das Frauenbüro Klagenfurt und das Katholische Familienwerk.

Wie sieht die Situation von Alleinerziehenden-Familien in Österreich aus und was sind die Folgen dieser Mehrfachbelastung für Alleinerziehende? Allein in Klagenfurt gibt es 4800 alleinerziehende Mütter (600 Väter), 15% der Familien in Kärnten sind Ein-Eltern-Familien. Betroffen sind 168 000 Kinder und Jugendliche in ganz Österreich. Allein diese Zahlen zeigen, dass es sich um eine Familienform handelt, der ,man längst großes Augenmerk schenken muss. Gabriele Fischer meinte, Alleinerziehende müssten sich keinesfalls schämen, sondern man müsste ihnen im Gegenteil große Wertschätzung für ihre gesellschaftlichen Leistungen entgegenbringen.

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"Familia 2014" - Journalistenpreis

Wien, Juli 2014 - Preis für journalistische Leistungen im Interesse der Familien

Zur Förderung des Familiengedankens und im Interesse einer umfassenden Information über Situation und Probleme der Familien vergeben die sechs im Familienpolitischen Beirat des Bundes vertretenen Familienorganisationen (Katholischer Familienverband Österreich, Österreichische Kinderfreunde, Österreichischer Familienbund, Freiheitlicher Familienverband Österreichs, Österreichische Plattform für Alleinerziehende und die FamilienZukunft Österreich) anlässlich des Internationalen Jahres der Familie (IYF 2014) mit Förderungen des Bundesministeriums für Familien und Jugend die "Familia 2014".

Dieser Preis wird für journalistische Leistungen im Interesse der Familien vergeben. Neben dem Hauptpreis gibt es vier Förderpreise in den Kategorien Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Familienfreundliche Gesellschaft, Familienberatung - Familie und Krise sowie Elternbildung - Betreuung und Erziehung. Erstmals wird auch ein Online-Preis vergeben.

Preisverleihung: März 2015

Zur Ausschreibung

Fortbildungsreihe "Gender matters"

Frauenspezifische Aspekte in der Wohnungslosigkeit

Die Fortbildungsreihe besteht aus vier Seminaren, die auch einzeln gebucht werden können. Die Seminare sind kostenlos und richten sich an MitarbeiterInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe, sowie relevanter Kontakt- und Vermittlungsstellen im Bereich der Wiener Wohnungslosenhilfe.

Das detaillierte Programm finden Sie hier

 

Erfolg für Familien und Familienorganisationen

PRESSEAUSSENDUNG

ÖBB ändert Tarife für Mehrkindfamilien
Sehr erfreut reagieren die sechs im Familienpolitischen Beirat vertretenen
Familienorganisationen auf die Ankündigung der ÖBB, dass künftig vier Kinder mit
der Vorteilscard Family gratis mitreisen können.

Wien, 25. August 2014. Die ÖBB nimmt die seit Jänner 2014 geltende
Tarifverschlechterung für Mehrkindfamilien zurück: Ab 1. September können mit der
Vorteilscard Family bis zu vier Kinder zwischen 6 und 14 Jahren gratis mitfahren!
Damit reagierte die ÖBB auf die massiven Proteste der Familienorganisationen
(Katholischer Familienverband Österreichs, Österreichischer Familienbund,
Österreichische Kinderfreunde, Freiheitlicher Familienverband Österreichs,
Österreichische Plattform für Alleinerziehende, Familien Zukunft Österreich), die die
Benachteiligung der Mehrkindfamilien nicht kritiklos zur Kenntnis nahmen. Mit der
seit Jänner geltenden Regelung konnten nur mehr zwei Kinder gratis mit der
Vorteilscard Family mitreisen, für jedes weitere Kind war ein Halbpreisticket zu lösen.
„Wir freuen uns sehr, dass die ÖBB unsere Kritik ernst genommen hat und wieder
mehr Familienfreundlichkeit zeigt“, reagierten die Familienorganisationen auf das
neue ÖBB Angebot. Im Vorfeld hatten sie gemeinsam verstärkt auf die
Verschlechterungen der Bedingungen für Mehrkindfamilien hingewiesen und u.a.
Gespräche auf Vorstandsebene geführt.

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