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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Einladung zur Pressekonferenz der AÖF

Männer(arbeit) gegen Gewalt an Frauen und Kindern „Hol dir Hilfe“

Mittwoch, 29. Jänner 2020 9:30-10:30 Uhr Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
 
Männlichkeit hat viele Facetten. Viele Männer leben gewaltfrei und können Probleme, Konflikte und Schwierigkeiten mit ihrer Partnerin und den Kindern partnerschaftlich und wertschätzend lösen. Es gibt Männer, die selber von Gewalt betroffen waren oder sind. Es gibt Männer, die soziale Verantwortung übernehmen, die sehr achtsam sind und sich um gewaltbetroffene Frauen und Kinder in der Umgebung kümmern. Sei es als Sohn für die Mutter, als Bruder für die Schwester oder als Arbeitskollege, als Nachbar oder im Freundeskreis.


Leider gibt es auch zahlreiche Männer mit und ohne patriarchalen Denkmustern, oft gekoppelt mit frauenverachtenden Einstellungen, die dazu neigen verschiedene Formen der Gewalt an ihren Frauen und Kindern auszuüben – unabhängig von Nationalität, Herkunft oder Hautfarbe. Ganz gefährlich wirkt sich Männergewalt an Frauen bei Trennung und Scheidung aus. 


Der AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser engagiert sich gemeinsam mit den Frauenhäusern seit Jahrzehnten für ein Ende der Gewalt an Frauen und Kindern. Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit, umfassende Information, Bewusstseinsbildung und Präventionsarbeit zählen zu den Hauptaufgaben des Vereins. Auch eine enge Kooperations- und Vernetzungsarbeit steht bei uns im Zentrum. Daher laden wir gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe), dem Dachverband für Männer-, Burschen-, und Väterarbeit in Österreich (DMÖ), der Männerberatung Wien, White Ribbon und dem Verein Poika (Verein für gendersensible Bubenarbeit) zu einer Pressekonferenz, bei der ein neuer Kampagnenspot über Männergewalt an Frauen „Hol dir Hilfe“ präsentiert wird. Weiters werden Bewusstseinsarbeit, Gewaltpräventions- und Beratungsangebote für Burschen und Männer gegen Gewalt an Frauen vorgestellt.
 
Podium: Mag.a Maria Rösslhumer, AÖF-Geschäftsführerin, Leiterin der Frauenhelpline  Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalytiker, Männer- und Geschlechterforscher, Dachverband DMÖ – Vorsitzender Alexander Haydn, BSc., Psychotherapeut, Männerberatung Wien
Dipl.-Päd. Philipp Leeb, Lehrer und Bubenarbeiter im Verein Poika Mag. Gerhard Meschnigg, Koordinator von White Ribbon Österreich Martin Wolfram, Geschäftsführer von News on Video GmbH
 
 
Anmeldungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
 
Kontakt: 

Mag.a Maria Rösslhumer, GF AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser  Tel: +43 (0)664 7930789 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  www.aoef.at

Aufbruch - Umbruch - Neubeginn

Für Frauen in einer Scheidung oder Trennung

Ist die Entscheidung für eine Trennung erst einmal getroffen, müssen in einer entscheidenden Zeit starker Emotionaliät (Angst, Trauer, Wut, Zweifel, Erleichterung) wichtige soziale, rechtliche, finanzielle und organisatorische Probleme bewältigt werden. Durch Erfahrungsaus

Der Verein "Frauen beraten Frauen" bietet ab 21. Oktober 2014 vierzehntägig 10 Abende an, an denen der Prozess der Auflösung von Gewohntem und die Entwicklung neuer Perspektiven durch den Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen in der Gruppe sowie durch psychosoziale und rechtliche Beratung begleitet und unterstützt wird.

Für die Teilnahme ist ein Vorgespräch notwendig.
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Europa wählt: Alleinerziehende fordern gezielte Maßnahmen gegen Kinderarmut

Mit Blick auf die Europawahlen fordert das Europäische Netzwerk der Einelternfamilien (ENoS) die europäische Staatengemeinschaft auf, Kinderarmut zu bekämpfen und am Arbeitsmarkt die Voraussetzungen für eine eigenständige Existenzsicherung von Alleinerziehenden als Frauen zu schaffen.

„Aus Europa sind in der Vergangenheit wichtige Impulse für den Ausbau der Kinderbetreuung und bessere Vereinbarkeit, für eine geschlechtergerechte Beschäftigungs- und Sozialpolitik sowie für eine gleichstellungsorientierte Familienpolitik gekommen, resümiert Ida Lanbacher, ENoS-Präsidentin. „Aber es besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf, denn die Situation von Alleinerziehenden und ihren Kindern ist weiterhin skandalös. Das viel zu hohe Armutsrisiko Alleinerziehender ist Ausdruck ihrer fortwährenden gesellschaftlichen Benachteiligung“, prangert Lanbacher an, Präsidentin der Südtiroler Plattform für Alleinerziehende. Einelternfamilien leben in Europa mit 32 Prozent deutlich häufiger in Armut als verheiratete Ehepaare mit Kindern, die mit 12 Prozent besser gegen Armut geschützt sind. Alleinerziehende sind zum Großteil Frauen, fehlende Kinderbetreuung und das europaweite geschlechterungerechte Lohngefälle von 18 Prozent zuungunsten von Frauen bremsen Alleinerziehende in ihrem Wunsch aus, jenseits von Armut durch eigene Erwerbstätigkeit leben zu können.

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Neues Familienrechtspaket

Das neue Familienrechtspaket tritt mit 1. Februar 2013 in Kraft
Mit Anfang Februar treten die neuen Regelungen im Kindschafts- und Namensrecht in Kraft. Nicht nur Regelungen betreffend Obsorge werden geändert, sondern auch das Namensrecht der Kinder, das Kontaktrecht und die Regelungen betreffend Kindesunterhalt.

Hier finden Sie die wesentlichen Änderungen

 

 

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