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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Family Mentoring Programm startet wieder im Oktober 2021

DAS FAMILY MENTORING VON BIG BROTHERS BIG SISTERS STARTET WIEDER AM 29. OKTOBER!
ANMELDUNG AB SOFORT MÖGLICH!

 

Family Mentoring Programm - Kostenlos
Kinder zu haben und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten ist eine der schönsten Aufgaben im Leben. Gleichzeitig ist es auch eine Aufgabe, die Eltern vor viele Herausforderungen stellt. Da tauchen verständlicherweise Fragen und Unsicherheiten auf, oft auch begleitet von Sorgen und Zweifel. Weiters fehlt es oft an Vertrauenspersonen bzw. einem Netzwerk, an welche sich Eltern / Erziehungsberechtigte wenden können.

Genau da setzt das Family Mentoring Programm von Big Brothers Big Sisters an. Durch das Mentoring werden Eltern mit Kinder zwischen 3 und 6 Jahren entlastet und gleichzeitig die Kinder gestärkt.
In Elterngruppen, 6 Termine zu je 2,5 Stunden, können Eltern andere Eltern kennenlernen, sich austauschen, gemeinsam Ideen und neue Wegen für den Familienalltag finden, diese ausprobieren und sich darüber dann in der Elterngruppe wieder austauschen. Ziel ist es, dass alle Eltern und Kinder gestärkt in den Alltag zurück gehen.

Mehr Informationen zum Programm: https://bigbrothers-bigsisters.at/eltern/
Kontakt: Evelyne Halbritter, 0660 1048904 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldung unter: https://bigbrothers-bigsisters.at/eltern/eltern-anmeldung-fame/

 

Presseaussendung am 16. März 2021

Pandemie verlangt dringende familienpolitische Kurskorrektur zur nachhaltigen Stärkung der Familien
UTL.: Anlässlich des ersten Lockdown vor einem Jahr fordert die Österreichische Plattform für Alleinerziehende das Bekenntnis der Regierung zur gleichwertigen Anerkennung aller Familienformen.  
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Wien, 16.03.2021: Trotz einer überdurchschnittlichen Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung von Alleinerziehenden von 46%, wird in den Corona-Maßnahmen ihre Benachteiligung deutlich sichtbar. „Die Empörung bei den Eltern ist groß, dass sie aufgrund der Familienform von Hilfsfonds und Unterstützungen wie Härtefonds, Familienbonus, Steuersenkung ausgegrenzt werden oder deren Höhe gemindert wird. Sie brauchen Auszahlungsrichtlinien die sie als Familien anerkennt und keine Almosen.“ ärgert sich Evelyn Martin, Vorstandsvorsitzende der ÖPA. „Alleinerziehende und Trennungsfamilien sind Familien. Es ist dringend notwendig, hier familienpolitische Fehler zu korrigieren.“ fordert Martin. „Es darf einfach nicht passieren, dass Menschen durch eine Familiengründung so zahlreich in die Armut abrutschen.“

 

Gleichstellung der Geschlechter fördern
Lange Kinderbetreuungszeiten, geringere Einkommen durch Karriereverzicht, Teilzeitarbeit, sowie schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern die finanzielle Benachteiligung von Frauen und in Folge von Alleinerzieher*innen und ihren Kindern. „Starke Signale und Anreize sind nötig, um die gerechte Aufteilung von Care- und Erwerbsarbeit bereits in Paarfamilien voranzutreiben“ fordert die Vorsitzende der ÖPA. „Hier sind es vor allem individuelle Maßnahmen die auf finanzielle Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit von Frauen abzielen, die vor Armut nach einer Trennung schützen.“

 

Sozialinvestive Maßnahmen schützen Kinder

 

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PA zum 8.März: Care Arbeit – was für die Gesellschaft wirklich einen Mehrwert bringt

UTL: 8.März: Mehr für Carearbeit - Wirtschaft ankurbeln durch Aufwertung und Ausbau der Care-Arbeit - weil Care Arbeit immer noch weitgehend weiblich ist.

Wien, 05.03.2021; 8.März -Tag der Frauen: „Österreich muss in Carearbeit investieren – das ist klimatechnisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig.fordert Evelyn Martin – Vorstandsvorsitzende der ÖPA. Care-Arbeit, oder auch Sorgearbeit - beruflich und privat,  ist nach wie vor weiblich geprägt. Und Frauen sind die großen Verliererinnen der Krise. Zurückgeworfen in Frauenbilder der 50er Jahre und finanziell benachteiligt. „Alleinerziehende sind überwiegend Frauen. Sie hat die Krise am härtesten getroffen. In den Maßnahmen der Regierung hat diese Tatsache bisher kaum Eingang gefunden.“ empört sich Evelyn Martin. „Wir fordern daher, dass der Nationale Aufbau- und Resilienzplan zur Nutzung der EU Corona-Hilfsgelder die Carearbeit in den Mittelpunkt stellt. Das schafft Arbeitsplätze für Frauen und federt die sozialen Folgen der Krise ab.“

Download PDF 8. März

 

Nationaler Aufbau- und Resilienzplan

Es läuft derzeit eine Konsultation zum europäischen Aufbau- und Resilienzplan (RRF - Recovery and Resilience Facility), das 750 Mrd Euro Paket, das die EU zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Pandemie-Folgen geschnürt hat. Österreich soll davon etwa 3 Mrd Euro bekommen, die für unterschiedlichste Bereiche (ökologischer Wandel, digitaler Wandel, sozialer Zusammenhalt etc.) verwendet werden können.
Bis Ende April muss Österreich konkrete Vorschläge bei der Kommission einbringen, welche Projekte und Aktivitäten damit gefördert werden sollen. Dazu läuft seitens des Bundeskanzleramts (BKA) eine Konsultation wo Vorschläge eingebracht werden konnten.

Hier die Stellungnahme der ÖPA: Download

 

Stimmen gegen Armut - Buchpräsentation

Die Armutskonferenz lädt ein zur Buchpräsentation am 4.3.2021
STIMMEN GEGEN ARMUT - Weil soziale Ungleichheit und Ausgrenzung die Demokratie gefährden


Das neue Buch der Armutskonferenz über die tiefe soziale Kluft in der Demokratie. Die Armutskonferenz warnt vor „Zwei-Drittel-Demokratie“ und will die übergangenen, ungehörten Stimmen hör- und sichtbar machen.
Die AutorInnen des Buches warnen davor, dass Ungleichheit zu einer tiefen sozialen Kluft in der Demokratie führt und den sozialen Zusammenhalt gefährdet. Ökonomische Unsicherheit schmälert das Vertrauen und behindert politische Mitbestimmung. Die Beiträge gehen der Frage nach, wie Demokratie gestaltet werden kann, damit alle gesellschaftlichen Gruppen teilhaben und mitbestimmen. Was braucht es, damit die Stimmen ausgegrenzter undarmutsbetroffener Menschen gehört werden? Wie können wir eine drohende Zwei-Drittel-Demokratie verhindern?

Buchpräsentation am Donnerstag, 4. März 2021, 18.00h (Coming-In ab 17.30h)
Video-Konferenz per Zoom (der Link wird nach der Anmeldung zugeschickt)
Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr für Care

Entwickeln wir gemeinsam Strategien zur Stärkung einer Wirtschaft, die für alle sorgt

Interaktive Online Konferenz - Veranstalterin: femme fiscale
11. und 17. Februar 2021, jeweils 16.00 bis 20.00

Es ist höchste Zeit für Veränderung: Die Regierung nimmt derzeit viel Geld in die Hand, aber jene, die es am dringendsten brauchen – unter anderem Alleinerzieher*innen, Pflegekräfte, „Systemerhalter*innen“ – erhalten davon kaum etwas. Wie kann es sein, dass vor allem Frauen*, die noch mehr Lasten als bisher schultern, jetzt im Stich gelassen werden und schauen müssen, wie sie über die Runden kommen? Wir nehmen das nicht weiter hin!

Details zum Programm

Anmeldung und Information

Presseaussendung am 20. November 2020

Alleinerziehende: Kinderrechte in der Corona Krise wahren
Utl.: Internationaler Tag der Kinderrechte: Plattform für Alleinerziehende fordert die Einhaltung der Kinderrechte in allen Maßnahmen zur Corona Krise

 

Wien, 20.11.2020: Kinder haben neben dem Recht auf Bildung auch ein solches auf Erholung und Spiel. Kinder haben ein Recht darauf, Kind sein zu dürfen. Kinderrechte dürfen auch oder gerade in einer Krise nicht missachtet werden oder unberücksichtigt bleiben. „Kinder und ihre Rechte bleiben derzeit auf der Strecke. Sie werden weder gehört noch angesprochen. Schlimmer noch, ihnen werden Lasten aufgebürdet, denen sie nicht gewachsen sind“, so Evelyn Martin (Vorsitzende der ÖPA).


Alle Kinder haben die gleichen Rechte
Kinder dürfen nicht für die Kosten der Krise zahlen. Voraussetzung dafür ist es Maßnahmen zur Beseitigung von Ungleichheit mit gezieltem Fokus auf die Kinderrechte zu stärken. Kinder aus Familien mit schlechteren Voraussetzungen wie Armut, sprachlichen Barrieren, geringem Bildungsniveau der Eltern, oder mit nur einem Elternteil - oft Familien, die mehrere dieser Aspekte vereinen -  müssen verstärkt Unterstützung bekommen, damit für alle die gleichen Rechte gelten. Positive Ansätze wie der vereinfachte Unterhaltsvorschuss, Härtefallfonds oder Digitalisierung in Schulen müssen besonders im Hinblick auf benachteiligte Kinder weiterentwickelt werden. „Wir können es nicht dem Glück überlassen, wie das Leben eines Kindes verläuft: Gleiche Chancen für jedes Kind! Dafür zu sorgen ist Ihre Verantwortung als gewählte Politiker*innen. Lassen Sie diese nicht im Stich!“, betont Martin.

 

Sozialstaatliche Verantwortung wahrnehmen
Studien über vergangene Krisen zeigen, dass sich Ungleichheit nach Krisen verschärft. Damit das nicht geschieht, ist ein klares Bekenntnis zum Sozialstaat notwendig. Im Falle von Alleinerziehenden ist daher vorrangig: Ausbau der Kinderbetreuung, Bekämpfung der Kinderarmut, Gleicher Zugang zu Bildung, Staatliches Sicherungsnetz zur Existenzsicherung. Die Kenntnisse von Entscheidungsträger*innen über die verschiedenen Lebenswelten der Kinder sind ausschlaggebend für die erfolgreiche Entwicklung. Sozialstaatliche Verantwortung darf nicht in die Familien rückgespielt werden, auch nicht in der Krise. „Alleinerziehende können diese Belastungen nicht alleine tragen. Deshalb rufen wir die Regierungsvertreter*innen dazu auf, Kindern und Jugendlichen Perspektiven zu bieten. Aussagen, dass ältere Geschwister auf jüngere aufpassen oder Kinder Verantwortung für die Gesundheit ihrer Großeltern übernehmen sollen spiegeln Unverständnis und eine grobe Missachtung der Kinderrechte wieder.“, bekundet Martin.

 

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Presseaussendung am 19. November 2020

Sonderbetreuungszeit: Familien haben Respekt verdient
UTL: Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) fordert Maßnahmen und eine Regierungskommunikation, die Familien in der Krise stärkt.


Wien, 19.11.2020: Der vorerst verkündete Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit im Falle eines Lockdown samt 100% Kostenübernahme durch den Bund gab zumindest einem Teil der Eltern eine Perspektive, wie sie die Kinderbetreuung im Falle von Schulschließungen schaffen können. Die wirren Informationen rund um den Rechtsanspruch der Sonderbetreuungszeit und Schulschließungen haben bei den Familien große Verunsicherung und Empörung ausgelöst. Die ohnehin massiven Begleitschäden werden dadurch nochmals verschärft und staatliche Bildungsverantwortung verstärkt auf die Familien abgewälzt. „Eltern fühlen sich verhöhnt. Sie brauchen momentan ihre ganze Kraft um das tägliche Leben zu schaffen. Wir fordern die Regierung auf, die Sonderbetreuungszeit wie versprochen umzusetzen. Sie ist verantwortlich für die zukünftige Generation Österreich.“ mahnt Evelyn Martin, pensionierte Lehrerin und Vorstandsvorsitzende der ÖPA.

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Kontaktstelle für Alleinerziehende - Wien

Leider mussten alle Präsenz Veranstaltungen im November 2020 abgesagt werden. Juristisches und sozialarbeiterisches persönliches Beratungsgespräch (mit Mund-Nasen-Schutz) kann aber auch im November in Anspruch genommen werden. Zusätzlich werden nun auch längere (video)-telefonische Beratungsgespräche angeboten.

 

Eine weitere sehr gute Neuigkeit:

KOSTENLOSE ONLINE VORTRÄGE mit BERATUNGSMÖGLICHKEIT

Von finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten bis zur kostengünstigen Wohnmöglichkeit und einer adäquaten Kinderbetreuung. Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen!

An 5 Donnerstagabenden von 18:30 bis 20:00 Uhr ab 12.11.2020  mit jeweils einem thematischen Schwerpunkt. Der Abend beginnt mit einer kurzen Vorstellrunde, anschließend präsentiert die Gruppenleiterin in einem kurzen Vortrag Inhalte zum Thema und der Großteil der Zeit soll dann für Fragen und persönlichen Austausch rund um das Thema zur Verfügung stehen.


Seien Sie dabei - einfache Anmeldung und weitere Information unter !

Kinderbetreuung muss möglich sein

Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende unterstützt die ÖGB Kampagne
Kinderbetreuung muss möglich sein

 

SCHREIBE JETZT DEINEN ABGEORDNETEN, DAMIT ELTERN ZU IHREM RECHT KOMMEN!
Viele Eltern sind am Rande der Verzweiflung und wissen nicht, wie es mit der Kinderbetreuung weitergehen soll. Der Urlaub ist bereits restlos aufgebraucht und wenn es um die zusätzliche Sonderbetreuungszeit geht, sind sie vom Wohlwollen der Arbeitgeber abhängig. Das muss sich ändern! Kinderbetreuung muss möglich sein! Es braucht jetzt einen Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit für alle ArbeitnehmerInnen!

WAS IST DIE SONDERBETREUUNGSZEIT?
Aktuell gilt: Wenn die Schule oder der Kindergarten des Kindes geschlossen oder eingeschränkt wird und Eltern das Kind betreuen müssen, kann mit dem Arbeitgeber eine Sonderbetreuungszeit von bis zu drei Wochen vereinbart werden. Einen Rechtsanspruch auf diese Sonderbetreuungszeit gibt es aktuell nicht. Ob sie gewährt wird oder nicht, ist also vom Wohlwollen des Arbeitgebers abhängig.  Das wollen wir jetzt gemeinsam mit deiner Unterstützung ändern!

 

AKTION: FORDERE JETZT DEINE ABGEORDENTEN AUF, AKTIV ZU WERDEN! 
Unterstütze unsere Forderung und schreibe jetzt deinen zuständigen Abgeordneten im Nationalrat ein E-Mail. Gemeinsam können wir sie überzeugen! LINK

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