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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Initiative "getrennt gemeinsam Eltern sein"

Die Initiative „getrennt gemeinsam Eltern sein“ ist aus der Zusammenarbeit zur Broschüre „Doppelresidenz – Ein Betreuungsmodell für uns?“ entstanden und besteht aus vier Organisationen: JUNO, ÖPA, PLATTFORM DOPPELRESIDENZ und RAINBOWS.
Gemeinsam haben wir uns das Ziel gesetzt, gute Lösungen für getrenntlebende Eltern zu erarbeiten und zu fördern. Lösungen für Familien müssen aus unserer Sicht immer für alle Familienmitglieder gut lebbar, zumutbar und einem guten Miteinander förderlich sein. Im Zentrum steht aber immer das Wohl der Kinder.
Es ist den Mitgliedern der Initiative ein Anliegen, verschiedene Blickwinkel auf Elternschaft nach einer Trennung einfließen zu lassen. Die Initiative setzt sich daher aus Organisationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammen. Wir wollen einen öffentlichen Dialog anstoßen und gestalten, um auch die gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für gute Lösungen zu schaffen.

DOWNLOAD der Broschüre

Für Bestellungen der Druckausgabe schreiben Sie bitte ein Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Science Holidays: Urlaub an der Universität Wien

Eine Veranstaltung der UNIVERSITÄT WIEN - Kinderbüro

Es wartet ein Tag Urlaub mit Wissenschaft auf Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren!

Im Rahmen der Science Holidays lädt die Universität Wien an 45 Tagen von 6.Juli bis 4. September – jeweils Montag bis Freitag – zu Tagescamps in das Hauptgebäude!

Weitere Informationen und Anmeldung

ÖPA NEWSLETTER 1/20

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Das Jahr 2020 hat uns, mit der Corona-Krise, unerwartetes beschert. Trotzdem geht die Arbeit weiter. Wir wollen euch berichten, was sich bei der ÖPA bisher getan hat.

NEWSLETTER 1/20

 

 

Presseaussendung am 19. Mai 2020

 

Alleinerziehende: Sommerbetreuung ist Frage der Existenzsicherung

 

UTL: Plattform für Alleinerziehende fordert, sofortige ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen auf Bundesebene bereit zu stellen. Jetzt - Planungssicherheit für Eltern zur Sommerbetreuung der Kinder herstellen. DOWNLOAD


Wien, 19.05.2020: Nach wie vor sind Kontakte mit den Großeltern als Risikogruppe bzw. soziale Netzwerke nicht ausreichend möglich. Camps und Sommerlager fallen vielfach weg, und Urlaube sind aufgebraucht. „Alleinerziehende sind mehr als alle anderen auf Betreuungseinrichtungen für ihre Kinder angewiesen. Derzeit wissen viele nicht, ob, von wem oder wie die Kinder im Sommer betreut werden können. Es braucht schnellstmöglich Planungssicherheit für Eltern, damit deren Jobs erhalten bleiben!“, stellt Evelyn Martin, Vorstandsvorsitzende der ÖPA fest. „Keinesfalls dürfen Eltern gezwungen sein, sich zwischen Kindeswohl und Existenzsicherung entscheiden zu müssen, weil es keine geeignete Kinderbetreuung gibt. Es ist dringend notwendig, dass die Bundesregierung zusätzliche finanzielle Mittel bereitstellt,“ so Martin weiter. 33% der Alleinerziehenden haben lt. einer IFES Umfrage im Auftrag der Arbeitkammer einen Mehrbedarf an Betreuung im Sommer.

Weiterlesen: Presseaussendung am 19. Mai 2020

Internationaler Tag der Familie - Existenzsicherung

Zum internationalen Tag der Familie weist die Österreichische Plattform für Alleinerziehende darauf hin, dass viele Ein-Eltern-Familien sich durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht fühlen und es einer auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene staatliche Unterstützung braucht. Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende wird sich auch nach dem Tag der Familie weiterhin dafür einsetzen, dass Ein-Eltern-Familien als gleichwertige Familienform anerkannt und als solche gleichwertige Förderungen erhalten.

 

Existenzsicherung für Ein-Eltern-Familien
„Aus früheren Krisen wissen wir bereits, dass dann oft die Verteilung noch ungleicher wird, als sie vor der Krise gewesen ist. Das ist auch etwas, das durch politische Maßnahmen hintangehalten werden kann.“ Armutsforscherin Univ. Prof. Karin Heitzmann
Wir müssen jetzt daran arbeiten, dass aus der Corona-Gesundheitskrise keine soziale Krise wird. Ein starker Sozialstaat rettet die Wirtschaft. Staaten mit einem guten Gesundheits- und Sozialsystem kommen wesentlich besser durch die Krise, als Länder mit geringer sozialstaatlicher Infrastruktur. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, eine Sozialpolitik zu machen, die Menschen dauerhaft auffängt und die Gesellschaft in der Mitte hält.

Weiterlesen: Internationaler Tag der Familie - Existenzsicherung

Presseaussendung am 29. April 2020

Probleme mit der Kinderbetreuung gefährden Arbeitsplätze

 

UTL.: Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) fordert rasche Regelungen auf Bundes- und Landesebene. Funktionierende Kinderbetreuung muss für Eltern sichergestellt werden.
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Wien, 29.04.2020: „Es ist jetzt schon Kinderbetreuung sicher gestellt für jene, die es brauchen. Jeder der Betreuungsbedarf verspürt, hat die Möglichkeit diese Betreuungsangebote in Anspruch zu nehmen“, sagte Sebastian Kurz in der Pressekonferenz am 21.04.2020. De facto gibt es hier aber große Probleme. Die ÖPA erhält immer mehr Rückmeldungen von Alleinerziehenden, dass die Betreuung von Kindern in der Praxis nicht funktioniert. Kindergärten sind geschlossen, Pädagoginnen fehlen oder Betreuungszeiten stehen nur eingeschränkt zur Verfügung, und es muss eine Auswahl bei den Anmeldungen getroffen werden. "Wird hier Kinderbetreuung gegen Arbeitsverpflichtung ausgespielt?" fragt Evelyn Martin und stellt klar: „Wer seine Kinder nicht betreuen lassen kann, obwohl der Normalbetrieb in der Arbeit wiederaufgenommen wird, verliert entweder seinen Job, oder vernachlässigt seine Kinder – in jedem Fall gefährdet diese Situation Jobs - vor allem von Alleinerziehenden und Frauen.“ Ist die schrittweise Öffnung von Schulen schon in Aussicht gestellt, fehlt es bisher an Konzepten zur Öffnung von Kindergärten.

 

Schnelle Konzepte zur Betreuung von Kindern notwendig
„Es darf nicht sein, dass Eltern die Rechnung bezahlen, weil die Regierung keine klaren Weisungen für gesicherte Kinderbetreuung herausgibt“, ist Evelyn Martin schockiert und fordert daher: „Die Regierung hat die Verantwortung Lösungen zu finden, die Eltern vor arbeitsrechtlichen Konsequenzen schützen und die der Realität entsprechen. Die Verantwortung zur Betreuung der eigenen Kinder darf nicht der Verpflichtung zu arbeiten gegenüber gestellt werden. “Kindergärten sind mit der Flut an Regelungen alleine gelassen und können die Betreuungsanforderungen der Eltern oftmals nicht erfüllen. Die Öffnung der Wirtschaft kann nur mit gleichzeitiger Öffnung der Kinderbetreuung einhergehen. Dafür braucht es Konzepte, gemeinsam von Bund und Ländern.

Weiterlesen: Presseaussendung am 29. April 2020

Presseaussendung am 20. April 2020

Unterstützungsgelder kommen nicht an - Die Österreichische Plattform fordert eine Anpassung der Richtlinien an die Lebenssituationen von alleinerziehenden und getrennt lebenden Familien sowie sofortige Aufstockung der Hilfefonds

 

Wien, 20 April 2020 – Der Corona Familienhärtefonds lässt Alleinerziehende und getrennt lebende Eltern weitgehend leer ausgehen. Die Anknüpfung an die Familienbeihilfe ist als Kriterium für Alleinerziehende und getrennt lebende Familien nicht geeignet. Ausbleibende Unterhaltszahlungen werden nicht als Einkommensverluste gesehen. Getrennt lebende Eltern, die ihre Kinder genauso betreuen und durch Unterhaltleistung ihre Verantwortung für die Kinder übernehmen, sind vom Fonds ausgeschlossen. Die Kriterien sind an einer Vater-Mutter-Kind-Mittelstandsfamilie orientiert und gehen an der Lebensrealität der Alleinerziehenden vorbei. DOWNLOAD

Weiterlesen: Presseaussendung am 20. April 2020

Wer darf seine Kinder ab 16.03.2020 weiterhin in die Schule schicken?

Ein eingeschränkter Betrieb zur Betreuung jener Schülerinnen und Schüler, deren Eltern am Arbeitsplatz unabkömmlich sind oder aus anderen, persönlichen Gründen die Betreuung zu Hause nicht bewerkstelligen können, ist auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Beitrag des Bildungssystems zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft: Zu diesen Personengruppen zählen jedenfalls: 

  • Ärztinnen/Ärzte sowie weiteres medizinisches Personal
  • Pflegepersonal
  • Personal von Blaulichtorganisationen
  • Mitglieder von Einsatz- und Krisenstäben
  • Personen, die in der Versorgung tätig sind: Angestellte in Apotheken, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsbetrieben
  • Alleinerzieher/innen

Eine Betreuung durch Großeltern oder andere Personen, die aufgrund einer Vorerkrankung gefährdet sind, sollte keinesfalls gefördert werden.

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/corona_fua.html#vs

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