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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Corona: Armutskonferenz fordert Schutzmaßnahmen für Armutsbetroffene

EINKOMMENSARME ALS HOCH VERLETZLICHE GRUPPE EINSTUFEN / CORONA TRIFFT DIE ÖKONOMISCH ÄRMSTEN AM ARBEITSMARKT, IN FAMILIEN, PREKÄRE ICH-AGS ODER ALS CHRONISCH KRANKE.

 

„Einen sozialen und ökonomischen Schutzschirm“, fordert die Armutskonferenz von der Regierung. Corona trifft die ökonomisch Ärmsten am Arbeitsmarkt, in Familien, prekäre Ich-AGs oder als chronisch Kranke. Sie brauchen besonderen Schutz, Sicherheit und entschiedene Maßnahmen zur Verringerung ihrer sozial prekären Situation. „Einkommensarme müssen als hoch verletzliche Gruppe eingestuft werden“, mahnt die Armutskonferenz ein. Armutsbetroffene sterben um 10 Jahre früher als der Rest der Bevölkerung, bei Wohnungslosen macht der Unterschied sogar 20 Jahre aus. 29% aller Mindestsicherungsbezieher weisen einen sehr schlechten Gesundheitszustand auf, über die Hälfte ist chronisch krank. Aufgrund von beengten Wohnverhältnissen haben Armutsbetroffene schlechtere Bedingungen für eine häusliche Quarantäne bzw. generell in der Phase der Ausgangsbeschränkungen.

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Eingeschränkter Bürobetrieb

Auch wir von der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende haben auf Home Office und eingeschränkten Bürodienst umgestellt.

Ihre Anfragen per E-Mail werden bearbeitet, wobei es zu Zeitverzögerungen kommen kann.

Wir geben Ihnen einen LINK, auf dem Sie Beratungsstellen in Ihrer Umgebung finden können.

Bitte den allerbesten Wünschen
Das ÖPA - Team

Mobile Beratung - Kontaktstelle für Alleinerziehende Wien

Mobile Beratung ab März 2020

 

Wenn Sie gerne eine Beratung in Anspruch nehmen würden, sich aber außerstande sehen, mit Kind und beispielsweise vom Stadtrand Wiens verbunden mit einem längeren, komplizierten Anfahrtsweg – diese Hürde zu schaffen, dann gibt es ab März 2020 auch die Möglichkeit bei Bedarf eine mobile Beratung in Anspruch zu nehmen.

 

Rufen Sie einfach in der Kontaktstelle an, teilen Sie Ihr Anliegen, Ihre ungefähren Fragen und Themen mit und vereinbaren Sie einen Termin, bei dem die Sozialarbeiterin zu Ihnen kommt, um bei einem gemeinsamen Spaziergang in einem Park, am Stadtrand, ein informatives und beratendes Gespräch mit Ihnen zu führen.

 

Kostenbeitrag: Euro 15,00 bis 20,00.
Es aber auch möglich eine kostenlose Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn es die momentane familiäre Situation erfordert.

 

Terminvereinbarung unter: 01/ 515 52 -3343 mit Frau DSA Eva-Maria Nadler

 

Di., 9:00 bis 13:00, Mi., 9:00 bis 16:00 und Do., 9:00 bis 16:00 Uhr
Weitere Infos zu Beratungsterminen oder Gruppenangeboten der Kontaktstelle unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einladung zur Pressekonferenz der AÖF

Männer(arbeit) gegen Gewalt an Frauen und Kindern „Hol dir Hilfe“

Mittwoch, 29. Jänner 2020 9:30-10:30 Uhr Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
 
Männlichkeit hat viele Facetten. Viele Männer leben gewaltfrei und können Probleme, Konflikte und Schwierigkeiten mit ihrer Partnerin und den Kindern partnerschaftlich und wertschätzend lösen. Es gibt Männer, die selber von Gewalt betroffen waren oder sind. Es gibt Männer, die soziale Verantwortung übernehmen, die sehr achtsam sind und sich um gewaltbetroffene Frauen und Kinder in der Umgebung kümmern. Sei es als Sohn für die Mutter, als Bruder für die Schwester oder als Arbeitskollege, als Nachbar oder im Freundeskreis.


Leider gibt es auch zahlreiche Männer mit und ohne patriarchalen Denkmustern, oft gekoppelt mit frauenverachtenden Einstellungen, die dazu neigen verschiedene Formen der Gewalt an ihren Frauen und Kindern auszuüben – unabhängig von Nationalität, Herkunft oder Hautfarbe. Ganz gefährlich wirkt sich Männergewalt an Frauen bei Trennung und Scheidung aus. 


Der AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser engagiert sich gemeinsam mit den Frauenhäusern seit Jahrzehnten für ein Ende der Gewalt an Frauen und Kindern. Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit, umfassende Information, Bewusstseinsbildung und Präventionsarbeit zählen zu den Hauptaufgaben des Vereins. Auch eine enge Kooperations- und Vernetzungsarbeit steht bei uns im Zentrum. Daher laden wir gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe), dem Dachverband für Männer-, Burschen-, und Väterarbeit in Österreich (DMÖ), der Männerberatung Wien, White Ribbon und dem Verein Poika (Verein für gendersensible Bubenarbeit) zu einer Pressekonferenz, bei der ein neuer Kampagnenspot über Männergewalt an Frauen „Hol dir Hilfe“ präsentiert wird. Weiters werden Bewusstseinsarbeit, Gewaltpräventions- und Beratungsangebote für Burschen und Männer gegen Gewalt an Frauen vorgestellt.
 
Podium: Mag.a Maria Rösslhumer, AÖF-Geschäftsführerin, Leiterin der Frauenhelpline  Mag. Dr. Erich Lehner, Psychoanalytiker, Männer- und Geschlechterforscher, Dachverband DMÖ – Vorsitzender Alexander Haydn, BSc., Psychotherapeut, Männerberatung Wien
Dipl.-Päd. Philipp Leeb, Lehrer und Bubenarbeiter im Verein Poika Mag. Gerhard Meschnigg, Koordinator von White Ribbon Österreich Martin Wolfram, Geschäftsführer von News on Video GmbH
 
 
Anmeldungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
 
Kontakt: 

Mag.a Maria Rösslhumer, GF AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser  Tel: +43 (0)664 7930789 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  www.aoef.at

Presseaussendung am 20. November 2019

Chancen für alle Kinder sichern, muss das oberste Prinzip eines Staates sein.


Wien, 20.11.2019 – Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte macht die ÖPA erneut darauf aufmerksam, dass Kinderarmut mit allen Mitteln entgegengewirkt werden muss, um allen Kindern eine Chance auf gerechte Teilhabe zu ermöglichen.Art. 1 der Österreichischen Bundesverfassung schreibt vor: „Jedes Kind hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge, die für sein Wohlergehen notwendig sind, auf bestmögliche Entwicklung und Entfaltung sowie auf die Wahrung seiner Interessen auch unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. Bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen öffentlicher und privater Einrichtungen muss das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein.“ Gesundheit, Bildung, Wohnen und finanzielle Sicherheit sind aus Sicht der ÖPA die Basis um allen Kindern Chancen zu geben.

 

Das Recht des Kindes auf Gesundheit, Bildung und Teilhabe
„Das Leben und die Entwicklung eines Kindes muss uneingeschränkt gefördert werden. Ob dies im Rahmen einer Unterhaltsreform oder zusätzlich einer Kindergrundsicherung geschieht, dem stehen wir offen gegenüber. Es geht darum, Kindern ein Existenzminimum zuzugestehen, das neben dem materiellen Bedarf auch Bildung und Teilhabe umfasst“, appelliert Evelyn Martin, Vorsitzende der ÖPA. Eine Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung von 44% in Alleinerziehenden Familien ist nicht akzeptabel.“

 

Das Recht des Kindes auf qualitative Kinderbetreuung
Kinderarmut ist in unmittelbarem Zusammenhang mit der Armut der Eltern zu sehen. Das bedeutet, dass qualitative und leistbare Kinderbetreuung gesichert sein muss, damit Eltern einer Arbeit nachgehen können. „Nur so kann verhindert werden, dass sich Armut von Generation zu Generation überträgt und vor allem Ein-Eltern-Familien automatisch schlechtere Lebensbedingungen und ihre Kinder weniger Chancen haben“.

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10 Maßnahmen, 10 Geschichten für eine neue Regierung

Auf einer Pressekonferenz am 12. November 2019 präsentierte die Armutskonferenz gemeinsam mit zehn Mitgliedsorganisationen zehn Maßnahmen, die Armut bekämpfen und in ein gutes Regierungsprogramm gehören:

1. Reform des Unterhaltsrechts
Es gibt immense Lücken, die für Armut verantwortlich sind
Olivia: damit Schule und Bildung möglich wird
Details: Plattform für Alleinerziehende

2. Jugendhilfe bis zum 24.Lebensjahr
Betroffene Jugendliche brauchen Hilfe und Unterstützung über das 18.Lebensjahr hinaus
Amira: Mit Unterstützung stabiler und Rückfälle vermieden
Details: bOJA

3. Kinderrechtskonvention in Verfassungsrang heben
Soziale Rechte stärken
Leo: Alle Kinder in Österreich sollen die gleichen Rechte haben
Details: Katholische Jungschar

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RAINBOWS Angebote 2019 - Wien

Wenn Eltern sich trennen, ist das für die Kinder ein einschneidendes Erlebnis. Traurigkeit über den Verlust der vertrauten Familie, Verunsicherung, Wut, Selbstzweifel und Schuldgefühle sind die ständigen Begleiter von Trennungskindern. Das Erleben ist dabei je nach Alter der Kinder und Familiensituation natürlich unterschiedlich - und vor allem auch von der Kooperation der Eltern im Hinblick auf die Bedürfnisse der Kinder abhängig.

Die nächsten RAINBOWS-Gruppen starten Mitte Oktober in Wien! Online-Anmeldung

 

Kostenlose Informationsabende:
Dienstag, 24.09.2019, 18.00-19.00 Uhr, EKIZ 1020 Wien, Malzgasse 1
Freitag, 27.09.2019, 17.30-18.30 Uhr, RAINBOWS Landesstelle, 1160 Wien, Richard-Wagner-Platz 3

Der Abend bietet Betroffenen und interessierten Familien, LehrerInnen und SozialarbeiterInnen etc. Gelegenheit, RAINBOWS kennenzulernen und über die Teilnahme eines Kindes an einer RAINBOWS-Gruppe zu entscheiden.Um Anmeldung wird gebeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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