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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Presseaussendung am 19. November 2021

Alleinerziehende: Kinderbetreuung sicherstellen - jederzeit


Anlässlich des Tags der Kinderrechte am 20. November fordert die Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) den dringend nötigen Auf- und Ausbau hochwertiger, flächendeckender Kinderbetreuung. Der Fokus dafür soll auf Betreuungszeiten auch außerhalb der Kindergarten- oder Unterrichtszeit liegen.
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Wien, 19.11.2021: Kinder brauchen immer eine gute Betreuung, besonders aber wenn sie krank sind, ihre Eltern außerhalb der Öffnungszeiten von Kinderbetreuungsstellen arbeiten müssen, oder selber erkranken. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass in dieser Zeit ausreichende und professionelle Betreuung für ihre Kinder zur Verfügung steht, die für sie finanziell leistbar ist. Die ÖPA fordert daher den dringenden Ausbau einer flexibleren Kinderbetreuung auch für zu Hause. Die Kinderrechtskonvention normiert die Verantwortung der Vertragsstaaten insbesondere im Ausbau von Diensten zur Unterstützung der Eltern. (Art. 18 Abs.2; Art. 3 Abs. 3). „Alleinerziehende können diese Belastungen nicht alleine tragen. Es darf einfach nicht passieren, dass kranke Kinder allein zu Hause bleiben. Oder, dass schon sehr junge Kinder ihre Versorgung vor und nach der Schule selber übernehmen müssen.“ mahnt Evelyn Martin, Vorstandsvorsitzende der ÖPA.

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Informationen zu den Corona Regelungen

Vorgehensweise bei Ausfall von Alleinerzieher*innen aufgrund einer COVID 19 – Erkrankung in den Bundesländern als DOWNLOAD

 

Weitere Informationen aus den Ministerien:

Sozialministerium:
Häufig gestellte Fragen

BM für Schule, Wissenschaft und Forschung:

Beratungsangebote Covid-19

BM für Arbeit, Familie und Jugend zu allgemeinen Fragen betreffend Covid 19

Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend

Bundesministerium Justiz
Häufige Fragen zu Corona und Justiz

Interkulturell erziehen und versorgen im "Alleingang"

Workshops, Themenabende und Beratung für Alleinerziehende mit Migrationserfahrung u.a. Interessierte.

Für zugewanderte und andere Alleinerziehende mit interkulturellem Erfahrungshintergrund kann es besonders herausfordernd sein, ihre Kinder zu versorgen und ins Erwachsenenleben zu begleiten. Mit dieser Veranstaltungsreihe und speziellen Beratungsangeboten will FIBEL zum Empowerment und zur Unterstützung im Familienalltag von Alleinerziehenden der Zielgruppe beitragen.

 

Ein Projekt der FIBEL in Kooperation mit der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende (ÖPA)

Programm Oktober bis Dezember 2021

Presseaussendung am 1. Oktober 2021

Die dringende Umsetzung der Unterhaltssicherung ist ausständig
Österreichisch Plattform für Alleinerziehende fordert Lückenschluss beim Kindesunterhalt als Wendepunkt für eine sichere Zukunft der Kinder.
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Wien, 1.10.2021: Die aktuellen Zahlen aus der Unterhaltsbefragung zeigen sehr deutlich die Unterhaltslücke bei Kindern in Alleinerziehenden Familien in Österreich. „Fehlt der Unterhalt, hat das unmittelbare Auswirkung auf die Lebensqualität die Kinder. „Wir freuen uns, dass mit der aktuellen Unterhaltsbefragung nun endlich die von uns so lange geforderten repräsentativen Zahlen zum Kinderunterhalt vorliegen. Auf dieser Basis können jetzt gute Lösungen zum Lückenschluss formuliert werden“, stellt Evelyn Martin, Vorstandsvorsitzende der ÖPA, fest. „Eine Unterhaltssicherung als Teil einer fundierten Absicherung gegen Kinderarmut ist eine unserer wichtigsten Forderungen. Es wird ein großer Tag für sehr viele Kinder sein, wenn diese einmal beschlossen wird,“ so Martin weiter.

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JUNO - Zentrum für Getrennt- und Alleinerziehende

JUNO eröffnet Beratungsstelle mitten in St. Pölten.

 

Die erfolgreiche Arbeit, die Juno seit 2015 in Wien leistet, wird nun auch in St. Pölten angeboten.

 

Das Büro befindet sich in der Schreinergasse 3. Hier finden alle Beratungen statt. Es liegt in der Fußgängerzone und ist nicht zu übersehen. Achtung: Alle Präsenzworkshops finden in der Wiener Straße 13 statt. Dort sind die Räume größer und es gibt Platz für Kinderbetreuung.

 

Erreichbarkeit, Beratungsmöglichkeit und Workshopangebote finden sich hier: JUNO in Niederösterreich

Neue Vorarlberger Plattform für Alleinerziehende

Es freut uns sehr, die Vorarlberger Plattform für Alleinerziehende vorstellen zu dürfen.

 

Presseinformation
Bregenz, am 20.09.2021
Alleinerziehend, aber nicht allein!

In Vorarlberg gibt es rund 4.400 Alleinerziehende. Rund 10% aller Kinder in Vorarlberg unter 15 Jahren leben bei Alleinerziehenden. Alleinerziehend zu sein ist heutzutage eine von vielen möglichen Familienformen, stellt die betroffenen Eltern jedoch oft vor enorm hohe Anforderungen. Damit die benötigten Informationen schneller zur Hand sind und die Vernetzungen untereinander leichter und schneller geht, hat der Vorarlberger Familienverband eine Vernetzungsplattform für Alleinerziehende errichtet, welche nun online geht.

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Family Mentoring Programm startet wieder im Oktober 2021

DAS FAMILY MENTORING VON BIG BROTHERS BIG SISTERS STARTET WIEDER AM 29. OKTOBER!
ANMELDUNG AB SOFORT MÖGLICH!

 

Family Mentoring Programm - Kostenlos
Kinder zu haben und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten ist eine der schönsten Aufgaben im Leben. Gleichzeitig ist es auch eine Aufgabe, die Eltern vor viele Herausforderungen stellt. Da tauchen verständlicherweise Fragen und Unsicherheiten auf, oft auch begleitet von Sorgen und Zweifel. Weiters fehlt es oft an Vertrauenspersonen bzw. einem Netzwerk, an welche sich Eltern / Erziehungsberechtigte wenden können.

Genau da setzt das Family Mentoring Programm von Big Brothers Big Sisters an. Durch das Mentoring werden Eltern mit Kinder zwischen 3 und 6 Jahren entlastet und gleichzeitig die Kinder gestärkt.
In Elterngruppen, 6 Termine zu je 2,5 Stunden, können Eltern andere Eltern kennenlernen, sich austauschen, gemeinsam Ideen und neue Wegen für den Familienalltag finden, diese ausprobieren und sich darüber dann in der Elterngruppe wieder austauschen. Ziel ist es, dass alle Eltern und Kinder gestärkt in den Alltag zurück gehen.

Mehr Informationen zum Programm: https://bigbrothers-bigsisters.at/eltern/
Kontakt: Evelyne Halbritter, 0660 1048904 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldung unter: https://bigbrothers-bigsisters.at/eltern/eltern-anmeldung-fame/

 

Presseaussendung am 16. März 2021

Pandemie verlangt dringende familienpolitische Kurskorrektur zur nachhaltigen Stärkung der Familien
UTL.: Anlässlich des ersten Lockdown vor einem Jahr fordert die Österreichische Plattform für Alleinerziehende das Bekenntnis der Regierung zur gleichwertigen Anerkennung aller Familienformen.  
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Wien, 16.03.2021: Trotz einer überdurchschnittlichen Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung von Alleinerziehenden von 46%, wird in den Corona-Maßnahmen ihre Benachteiligung deutlich sichtbar. „Die Empörung bei den Eltern ist groß, dass sie aufgrund der Familienform von Hilfsfonds und Unterstützungen wie Härtefonds, Familienbonus, Steuersenkung ausgegrenzt werden oder deren Höhe gemindert wird. Sie brauchen Auszahlungsrichtlinien die sie als Familien anerkennt und keine Almosen.“ ärgert sich Evelyn Martin, Vorstandsvorsitzende der ÖPA. „Alleinerziehende und Trennungsfamilien sind Familien. Es ist dringend notwendig, hier familienpolitische Fehler zu korrigieren.“ fordert Martin. „Es darf einfach nicht passieren, dass Menschen durch eine Familiengründung so zahlreich in die Armut abrutschen.“

 

Gleichstellung der Geschlechter fördern
Lange Kinderbetreuungszeiten, geringere Einkommen durch Karriereverzicht, Teilzeitarbeit, sowie schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern die finanzielle Benachteiligung von Frauen und in Folge von Alleinerzieher*innen und ihren Kindern. „Starke Signale und Anreize sind nötig, um die gerechte Aufteilung von Care- und Erwerbsarbeit bereits in Paarfamilien voranzutreiben“ fordert die Vorsitzende der ÖPA. „Hier sind es vor allem individuelle Maßnahmen die auf finanzielle Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit von Frauen abzielen, die vor Armut nach einer Trennung schützen.“

 

Sozialinvestive Maßnahmen schützen Kinder

 

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PA zum 8.März: Care Arbeit – was für die Gesellschaft wirklich einen Mehrwert bringt

UTL: 8.März: Mehr für Carearbeit - Wirtschaft ankurbeln durch Aufwertung und Ausbau der Care-Arbeit - weil Care Arbeit immer noch weitgehend weiblich ist.

Wien, 05.03.2021; 8.März -Tag der Frauen: „Österreich muss in Carearbeit investieren – das ist klimatechnisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig.fordert Evelyn Martin – Vorstandsvorsitzende der ÖPA. Care-Arbeit, oder auch Sorgearbeit - beruflich und privat,  ist nach wie vor weiblich geprägt. Und Frauen sind die großen Verliererinnen der Krise. Zurückgeworfen in Frauenbilder der 50er Jahre und finanziell benachteiligt. „Alleinerziehende sind überwiegend Frauen. Sie hat die Krise am härtesten getroffen. In den Maßnahmen der Regierung hat diese Tatsache bisher kaum Eingang gefunden.“ empört sich Evelyn Martin. „Wir fordern daher, dass der Nationale Aufbau- und Resilienzplan zur Nutzung der EU Corona-Hilfsgelder die Carearbeit in den Mittelpunkt stellt. Das schafft Arbeitsplätze für Frauen und federt die sozialen Folgen der Krise ab.“

Download PDF 8. März

 

Nationaler Aufbau- und Resilienzplan

Es läuft derzeit eine Konsultation zum europäischen Aufbau- und Resilienzplan (RRF - Recovery and Resilience Facility), das 750 Mrd Euro Paket, das die EU zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Pandemie-Folgen geschnürt hat. Österreich soll davon etwa 3 Mrd Euro bekommen, die für unterschiedlichste Bereiche (ökologischer Wandel, digitaler Wandel, sozialer Zusammenhalt etc.) verwendet werden können.
Bis Ende April muss Österreich konkrete Vorschläge bei der Kommission einbringen, welche Projekte und Aktivitäten damit gefördert werden sollen. Dazu läuft seitens des Bundeskanzleramts (BKA) eine Konsultation wo Vorschläge eingebracht werden konnten.

Hier die Stellungnahme der ÖPA: Download

 

Stimmen gegen Armut - Buchpräsentation

Die Armutskonferenz lädt ein zur Buchpräsentation am 4.3.2021
STIMMEN GEGEN ARMUT - Weil soziale Ungleichheit und Ausgrenzung die Demokratie gefährden


Das neue Buch der Armutskonferenz über die tiefe soziale Kluft in der Demokratie. Die Armutskonferenz warnt vor „Zwei-Drittel-Demokratie“ und will die übergangenen, ungehörten Stimmen hör- und sichtbar machen.
Die AutorInnen des Buches warnen davor, dass Ungleichheit zu einer tiefen sozialen Kluft in der Demokratie führt und den sozialen Zusammenhalt gefährdet. Ökonomische Unsicherheit schmälert das Vertrauen und behindert politische Mitbestimmung. Die Beiträge gehen der Frage nach, wie Demokratie gestaltet werden kann, damit alle gesellschaftlichen Gruppen teilhaben und mitbestimmen. Was braucht es, damit die Stimmen ausgegrenzter undarmutsbetroffener Menschen gehört werden? Wie können wir eine drohende Zwei-Drittel-Demokratie verhindern?

Buchpräsentation am Donnerstag, 4. März 2021, 18.00h (Coming-In ab 17.30h)
Video-Konferenz per Zoom (der Link wird nach der Anmeldung zugeschickt)
Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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