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Alleinerziehenden eine Stimme geben - Medientraining

Unmut über strukturelle Benachteiligung und die Missachtung ihrer Lebensrealitäten veranlassen Alleinerziehende immer öfter, sich als Interviewpartnerinnen für Medien und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sehen darin eine Chance auf Missstände aufmerksam zu machen und ihre Bedürfnisse mitzuteilen. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass Alleinerziehende unerfahren im Vermitteln von Botschaften und unsicher im Umgang mit Medien sind.

Mit der kontinuierlichen Erhöhung des Bekanntheitsgrades der ÖPA verstärken sich ferner die Anfragen von JournalistInnen und Medienfachleuten, um Kontakte zu allein erziehenden InterviewpartnerInnen herzustellen. Die Hauptthemen der Anfragen spiegeln die Benachteiligungen und Probleme in Ein-Eltern-Familien wider.

Ein wichtiges Ziel dieses Medientrainings ist es daher, AlleinerzieherInnen darin zu unterstützen, dass sie in der Interaktion mit den Medien als aktiv agierende Personen auftreten. Im Training soll den Alleinerziehenden auch bewusst gemacht werden, wie sie gezielt Botschaften weitergeben können, die ein reales Bild ihrer Situation abgeben und ihre Forderungen und Anliegen klar vermitteln. So soll vermieden werden, dass ein Bild entsteht, das nicht beabsichtigt ist und das im schlimmsten Fall Alleinerziehende und/oder ihren Kindern zum Nachteil werden kann.
In diesem Workshop bekommen Alleinerziehende neben einer theoretischen Einführung in die Medienarbeit Anleitungen, wie ein Interview gelingen kann, und die Möglichkeit, Interviewsituationen durchzuspielen und so spielerisch den „Ernstfall“ zu proben.


 

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