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Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Im Gedenken an Barbara Prammer ...

schließen wir uns den Worten der Autonomen Frauenhäuser Österreichs an:

 

Wissen Sie ... wie sehr sich Barbara Prammer für Frauenpolitik und Frauenhäuser engagiert hat?

Barbara Prammer ist vor 4 Jahren am Samstag, den 2. August 2014 nach einer schweren Krankheit verstorben. Mit ihr verloren wir eine langjährige und treue Wegbegleiterin und unermüdliche Kämpferin gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Ihre große Wertschätzung für die Frauenhäuser und die Arbeit des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser hat sie noch kurz vor ihrem Tod öffentlich zum Ausdruck gebracht. Am 24. November 2013 anlässlich der Feier 35 Jahre Frauenhäuser, 25 Jahre Verein AÖF und 15 Jahre Frauenhelpline gegen Gewalt 0800/222 555 im Volkstheater hat sie als Festrednerin eine Laudatio mit unvergesslichen und berührenden Worten an das Publikum gerichtet.

Barbara Prammer war eine bemerkenswerte Frau mit einer großen politischen Karriere. Sie hat der Politik und ihrer politischen Partei beinahe ihr ganzes Leben gewidmet. Dank ihres politischen Geschicks und ihres unermüdlichen Wirkens hat sie es als erste Frau in Österreich geschafft, das zweithöchste politische Amt im Staat zu erreichen. Als Nationalratspräsidentin hat sie ihr politisches Können über viele Jahre hinweg und trotz vieler Schwierigkeiten unter Beweis stellen können.

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Öffnungszeiten im Sommer

Wir sind im Juli und August 2018 zu folgenden Zeiten erreichbar:

Dienstag bis Donnerstag von 9:00 - 17:00 Uhr
Freitag von 9:00 - 15:00 Uhr

Von 6. - 15. August 2018 ist das Büro nicht besetzt.

Wir wünschen allen einen schönen Sommer!!

Das ÖPA - Team

Presseaussendung vom 5. Juli 2018

Familienbonus – „Wenn‘st arm bist, bist nix wert“
Kinder aus finanziell armen Familien werden im Stich gelassen


Wien, 05.07.2018: „Kinder aus finanziell armen Familien haben die besondere Fürsorge des Staates verdient. Zum Vorteil der gesamten Gesellschaft braucht es gute Zukunftschancen für alle Kinder in unserem Land. Arme Kinder werden aber zunehmend im Stich gelassen, durch einerseits unerreichbare Steuervorteile für gutverdienende Familien und gleichzeitigen Kürzungen bei der Mindestsicherung,“ stellt Evelyn Martin, stv. Vorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende fest und fordert: “Wir brauchen Familienleistungen bei denen jedes Kind gleich viel wert ist.“ Entsprechende Leistungen wären die spürbare Erhöhung der Familienbeihilfe und der massive Ausbau der Kinderbetreuung. „Für viele Familien müsste es eigentlich Familienmalus heißen statt Familienbonus. Sie verlieren durch die Steuergeschenke an Besserverdienende und Kürzungen bei Familienleistungen,“ so Evelyn Martin.


Alleinerziehende im Out
Alleinerziehende welche die Hauptkosten der Kinderbetreuung tragen, müssen mit großen finanziellen Verlusten rechnen. War ursprünglich geplant, dass diese 90% des Familiensteuervorteils beanspruchen können, wird diese Regelung doch auf drei Jahre begrenzt. Danach haben Alleinerziehende weder die Möglichkeit die Kinderbetreuungskosten abzusetzen, noch den verstärkten Steuervorteil in Anspruch zu nehmen. Zudem bekommen arbeitssuchende Alleinerziehende oder jene die Mindestsicherung beziehen müssen, nicht einmal die versprochenen 250,- € pro Jahr. Die aufgrund ihrer Elternschaft und Familienform oft schlecht verdienenden Alleinerziehenden sollen beim Familienbonus mit 70 Cent pro Tag und Kind abgespeist werden, während ein gut verdienender, getrenntlebender Elternteil bis zu 4,10 € pro Kind und Tag erhalten kann. „Wir brauchen PolitikerInnen, die Verantwortung für JEDES Kind übernehmen. Steuergeschenke für besser Verdienende gibt es bereits genug," kritisiert Evelyn Martin.

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Presseaussendung vom 26. Juni 2018

12-Stunden-Tag oder Frauen an den Herd?
Jobchancen für Alleinerziehende und Frauen werden sinken

Wien, 26.06.2018: „Für Frauen ist dieses Gesetz eine Katastrophe! Familien werden sich vermehrt überlegen, ob Frauen arbeiten gehen, denn für viele ist es keine Option, die Kinder so lange in den Kindergarten zu schicken, zumal diese gar nicht so lange geöffnet haben. Diese Politik bedeutet für Frauen Zurück an den Herd. Von einer eigenen Karriere kann nicht einmal mehr geträumt werden,“ stellt Evelyn Martin, stv. Vorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) klar und weiter: „Wir wissen es alle, freiwillig steht drauf, aber Zwang steckt drin. Die Angst vor einem Jobverlust ist real.“


Arbeit und Alleinerziehend – nix geht
„Alleinerziehende müssen durch den 12-Stunden-Tag mit vermehrten Ablehnungen bei Bewerbungen rechnen,“ warnt Martin vor weiteren Verschlechterungen für Alleinerziehende. „Gleichzeitig werden sie durch unzugängliche Steuervorteile für Familien und durch Kürzungen in der Mindestsicherung weiter ins Abseits gedrängt.“ Für Alleinerziehende ist es auch ohne 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche schwierig, einen Job zu finden. Betreuungspflichten werden häufig als Ablehnungsgrund genannt. Unternehmen werden die Bereitschaft zum 12 Stunden-Tag als Einstellungsvoraussetzung festlegen. Für Alleinerziehende ist dies selbst bei ganztägiger Kinderbetreuung unmöglich zu leisten, da die Einrichtungen nicht so lange geöffnet haben.

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Presseaussendung vom 5. Juni 2018

Mindestsicherung Neu - Alleinerziehende zahlen wieder drauf
Kürzungen in der Mindestsicherung stürzt Alleinerziehende in die Armut


Wien, 05.06.2018: „64% aller Alleinerziehenden-Familien werden mit dem geplanten Modell der neuen Mindestsicherung noch tiefer in die Armut gedrängt,“ sagt Evelyn Martin – Stv. Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende. Die Kürzungen treffen Alleinerziehende in Wien, Tirol, Vorarlberg und Salzburg schon ab dem 1. Kind. Fast alle verlieren in der Mindestsicherung Neu. „Die angebliche Besserstellung von Alleinerziehenden bedeutet in den meisten Fällen, dass bei ihnen etwas weniger hart gekürzt wird als bei anderen. Das Ziel, die hohe Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung bei Alleinerziehenden zu senken, wird in hohem Bogen verfehlt.“, stellt Evelyn Martin, Stv. Vorstandsvorsitzende der ÖPA fest.


Kinder verlieren am stärksten
 „Kürzungen der Mindestsicherung heißt Armut für viele Menschen, vor allem Familien mit Kindern in Österreich,“ stellt Evelyn Martin klar. Die neue Berechnung der Mindestsicherung bedeutet, dass 152.242 Eltern und Kinder in absolute Armut rutschen. Viele davon sind Alleinerziehenden-Familien. Größtenteils trifft es österreichische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen, jedoch werden geflüchtete Menschen und subsidiäre Schutzberechtigte besonders getroffen. „Menschen die Existenzgrundlage zu entziehen ist unmenschlich und sozial gefährlich,“ stellt die Österreichische Plattform für Alleinerziehende klar. „Kinder sind Kinder, egal woher sie kommen. Sie brauchen Wohnraum, Essen, Bildung, Kleidung und vieles mehr. Das kostet Geld. Kinder dafür zu bestrafen, dass ihre Eltern sie vor Krieg, Hunger und Gewalt schützen wollten, ist zynisch.“

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in 6 Wochen beginnen schon die Sommerferien!

Noch hat der Verein Wiener Jugenderholung stark geförderte Urlaubsplätze im Kinder- und Familienurlaub!
 
Im WIJUG-Kinderurlaub kommt in den Sommerferien keine Langeweile auf! Unter dem Motto: „Raus aus dem Alltag - rein in den Urlaub!“ bietet die Wiener Jugenderholung geförderten Urlaub für Kinder im Alter von 7 - 14 Jahren an. Der WIJUG-Kinderurlaub kann für jedes Kind gebucht werden, das seinen Hauptwohnsitz in Wien hat. Die Preise sind gestaffelt nach Einkommen. Sollte das Familiennettoeinkommen unter 1600 € liegen, kann ein Kind bereits um 21 € zwei Wochen Urlaub machen! Vor allem für Mädchen gibt es noch freie Plätze!

 

Gebucht wird in den Regionalstellen - soziale Arbeit mit Familien
Am besten telefonisch einen Termin vorab ausmachen und die mitzubringenden Unterlagen besprechen.
Infos: 01/ 4000- 80 11 und auf www.wijug.at - bei Bedarf mit mehrsprachiger Kurzinfo.

Tagesaktuell die freien Plätze auf der Restplatzbörse

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Presseaussendung vom 11. Mai 2018

Anerkennung für Alleinerziehende, nicht nur am Muttertag - Alleinerziehende - echte Rabenmütter
Wien, 11.05.2018: „Alleinerziehende sind aktive Stützen der Gesellschaft und kümmern sich oft über die Grenzen ihrer Kräfte hinaus um ihre Kinder,“ sagt Evelyn Martin - stv. Vorsitzende der ÖPA und stellt fest „umso unfairer ist es ihnen zu unterstellen, sie wären schlechte Eltern.“ So wie bei Raben stimmt das Image von Alleinerziehenden kaum mit der Realität überein. Gerade am Muttertag wollen wir die herausragenden Leistungen von alleinerziehenden Müttern, aber auch Vätern hinweisen. „Alleinerziehende wollen als vollwertige Familien wahrgenommen werden. Um das zu unterstützen, startet im Mai 2018 die Kampagne „Wir sind der Maßstab“, die wir gemeinsam mit Alleinerziehenden erarbeitet haben,“ freut sich Evelyn Martin. Bei einer Pressekonferenz am 15. Mai 2018, dem Tag der Familie wird die Kampagne öffentlich präsentiert.

 Muttertag

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Wir sind der Maßstab - Alleinerziehende im Fokus

Pressekonferenz am Tag der Familie, Dienstag, 15. Mai 2018 - 10:00 Uhr, Presseclub Concordia
„Alleinerziehende sind keine Familien!“ – das suggeriert unsere Sprache. Von „kaputten“ oder „keinen richtigen“ Familien ist da die Rede im Gegensatz zu „ganzen“ oder „funktionierenden“ Familien, wenn es um Paarfamilien geht.
Ich bin Single mit Kind. Das ist zwar keine Familie, aber es ist mit einem lieben Freundeskreis und der Unterstützung von Eltern und Verwandten ok.“ - Zitat einer Alleinerziehenden
Das Bild von Alleinerziehenden in der Öffentlichkeit hat erheblichen Einfluss auf deren Lebensqualität.
In fünf Fokusgruppen mit dem Titel „Image von Alleinerziehenden – Selbstbild, Fremdbild, Wunschbild“ haben wir 2017 mit Alleinerziehenden gesprochen um einen Überblick zu bekommen, wie sie gesehen werden wollen und was ihnen wichtig ist. Alleinerziehende sind Stützen der Gesellschaft und wollen für ihren Beitrag die gleiche Anerkennung wie jede andere Familie.
Die Ergebnisse der Fokusgruppen und vieles mehr erfahren Sie bei unserer Pressekonferenz.

Einladung Pressekonferenz

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Kostenlose Ferienbetreuung für Alleinerziehende

Es gibt noch ein paar letzte Freiplätze für die Ferienbetreuung im Belvedere!
Das Belvedere bietet dieses Jahr wieder Freiplätze für Alleinerziehende für die Kinder.Kunst.Wochen an, also für ihre künstlerisches Ferienbetreuung im Sommer. Eure Kinder sind dort eine Woche lang bestens versorgt und sind jeden Tag kreativ am werken. Mögliche Termine sind Kalenderwoche 29, 30, 32 oder 34.
Nähere Infos und Anmeldung

RAINBOWS Feriencamps 2018

Die Trennung oder Scheidung der Eltern oder der Tod eines nahststehenden Menschen, bedeutet für Kinder eine große Herausforderung. Die vertraute Welt stürzt ein, sie empfi nden Trauer, Schuld, Angst und Wut. Sie fühlen sich orientierungslos, können ihre Gefühle aber nur schwer ausdrücken.Die RAINBOWS-Feriencamps geben den Kindern die Möglichkeit, spielerisch und kreativ ihre Gefühle auszudrücken und hilft ihnen, die veränderte Familiensituation anzunehmen.
Das Zusammentreffen mit Kindern in ähnlicher Situation, wirkt auch dem "Sich-allein-fühlen" entgegen. Bewegung, Erholung, Spass und viele Gruppenaktivitäten machen die Ferien in diesen stürmischen Zeiten zu einem Erlebnis. Die Kinder tanken neue Kraft, um gestärkt aus dem Sommer zu kommen.
15 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren nehmen an einem Camp teil. Die Kinder werden von den Eltern/-teilen ins Camp gebracht und von dort wieder abgeholt. Die qualifizierte Betreuung erfolgt im Camp durch zwei RAINBOWS-MitarbeiterInnen und zwei BetreuerInnen rund um die Uhr!
Kosten: Pro Kind betragen die Kosten 397€ (Ermäßigungen möglich).
Es gibt für Kinder aus Oberösterreich 4 von Rettet das Kind OÖ geförderte Plätze!
Termine:
8. Juli bis 14. Juli 2018: Seewalchen am Attersee (OÖ) für Kinder, die vom Tod eines nahestehenden Menschen betroffen sind
15. bis 21. Juli  2018: Seewalchen am Attersee (OÖ) - für Kinder, die eine Trennung oder Scheidung erlebt haben

Anmeldung

Nähere Information: RAINBOWS-Bundesverein, https://www.rainbows.at, Tel: 0316/688670

11. Österreichische Armutskonferenz von 5. bis 7. März 2018

ACHTUNG! - Die Bedeutung von Anerkennung im Kampf gegen Ungleichheit, Ohnmacht und Spaltung

Montag 5. März 2018 bis Mittwoch 7. März 2018 - Bildungszentrum St. Virgil / Salzburg

Armut ist nicht nur ein Verlust an Einkommen. Armut ist stets verbunden mit einem Verlust an sozialem Status. In der Geschichte der Armutsdiskurse werden seit jeher die jeweiligen Verlierer*innengruppen eines grundlegenden sozialen Wandels für ihre verschlechterte ökonomische Lage selbst verantwortlich gemacht, beschimpft und abgewertet. In dieser Arena des Kampfs um Anerkennung kommen die Begleitfolgen sozialen Abstiegs zum Vorschein: soziale Disqualifizierung, verletzte Gerechtigkeitsgefühle, Ohnmachtserfahrungen.

Anmeldung und weitere Informationen