Inhalt

Eine Frau mit einem Büch über dem Kopf

Der Mehrwert der Männer im Leben ihrer Kinder

Verpass nicht die Rolle deines Lebens!

Dienstag, 23. Oktober 2018 von 18:30 bis 21:00 Uhr
Leo-Saal, Stephansplatz 3, 1010 Wien

Programm:
18:00 Uhr Eintreffen der Teilnehmer/innen
18:30 Uhr Begrüßung und Eröffnung
18:45 Uhr Väter als neue Mütter. Wieviel Mütterlichkeit braucht ein Vater?
19:15 Uhr Väter sind keine Mütter. Welchen Vater braucht ein Kind?
19:45 Uhr Podiumsdiskussion
20:30 Uhr Ausklang und Vernetzung


Anmeldung bitte bis 18. Oktober 2018 per Mail unter
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Kinderbetreuung auf Anfrage durch den Omadienst des
Katholischen Familienverband

Einladung

Presseaussendung vom 1. Oktober 2018

Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) fordert Alleinerziehende auf, das Frauen*volksbegehren zu unterzeichnen. Von der Umsetzung der Forderungen profitieren alle Menschen in unserem Land.

Wien, 01.10.2018: „Wir rufen vor allem Alleinerziehende auf, das Frauen*volksbegehren zu unterzeichnen,“ sagt Evelyn Martin, stv. Vorsitzende der ÖPA. „Die Forderungen des Volksbegehrens betreffen alle Menschen unserer Gesellschaft, bei Ihrer Umsetzung würden Alleinerziehende davon aber besonders profitieren.“ Alleinerziehen ist zu 90% ein Frauenthema. Alleinerziehende Väter treffen auf dieselben Benachteiligungen wie Mütter. „Mit dem Frauen*volksbegehren werden viele der Forderungen erhoben, die auch wir als Interessenvertretung für Alleinerziehende seit vielen Jahren stellen, z.B. staatlich garantierte Unterhaltssicherung für Kinder,“ stellt Martin fest.

Die Eintragungswoche ist vom 1. bis 8. Oktober 2018. Unterzeichnungen sind online oder auf den Gemeindeämtern möglich.

Geschlechtergerechtigkeit fördert Lebensqualität für alle
„Nur durch eine echte Gleichstellung der Geschlechter können die vielfachen Benachteiligungen von Alleinerziehenden wirksam bekämpft werden,“ so die stellvertretende Vorsitzende. Gleiche Löhne für Männer und Frauen, Ausbau der Kinderbetreuung in allen Bundesländern und eine Herabsetzung der Vollarbeitszeit auf 30 Stunden würde für viele Alleinerziehende bessere Lebensqualität nach sich ziehen. Die Bekämpfung von Sexismus und Stereotypen würde für alle zu einem selbstbestimmteren und freieren Leben führen.

 

Zur Organisation
Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) setzt sich seit mehr als 30 Jahren als unabhängige politische Interessenvertretung bundesweit auf politischer und gesellschaftlicher Ebene für Ein-Eltern-Familien ein. Die ÖPA ist Mitglied im Familienpolitischen Beirat des Bundeskanzleramtes  und Gründungsmitglied von European Network of Single Parent Families (ENoS).


Kontakt
DSA Jana Zuckerhut
Inhaltliche Leitung
Mobil: +43 650 622 36 06
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Österreichische Plattform
für Alleinerziehende
Türkenstraße 3/3.Stock
1090 Wien
Tel.: +43 1/ 890 3 890
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www.oepa.or.at

Presseaussendung vom 25. September 2018

Unterhaltssicherung JA! – große Versprechen, nichts dahinter
1 Jahr nach der Elefantenrunde auf Puls 4 erinnern NPO’s und Opposition an Wahlversprechen von Strache und Kurz


Wien, 25.09.2018: Genau ein Jahr nach der Puls 4 Elefantenrunde, in der sich alle anwesenden Parteichefs für die Unterhaltssicherung für Kinder von Alleinerziehenden aussprachen, standen am 24.09.2017die Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA), die BJV, das Frauenvolksbegehren u.v.m. , als auch VertreterInnen von SPÖ, Liste Pilz und NEOS am Platz der Menschenrechte und fordern die Umsetzung des Wahlversprechens. In einer tagesaktuellen Befragung des Linzer Market Instituts glauben 86% der Befragten, dass Alleinerziehende es in Österreich eher schwer hätten. Trotzdem ist für Kinder aus getrennt lebenden Familien immer noch keine Besserung ihrer Lebenssituation in Sicht. „Es ist skandalös, dass die Kinder von Alleinerziehenden immer noch hingehalten werden. Wir fordern die vorbehaltslose Sicherung des Unterhalts und das so schnell wie möglich,“ sagt Evelyn Martin, stv. Vorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende.


Alleinerziehende: Maßstab für finanzielle Sicherheit
„47% Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung für Alleinerziehende und ihre Kinder - jetzt muss endlich gehandelt werden!“ ruft Evelyn Martin die Regierung auf, ihr Versprechen wahr zu machen. „Die Unterhaltssicherung wäre großer Schritt um Kinderarmut in Österreich zu senken, denn Alleinerziehende und deren Kinder werden bisher im Regen stehen gelassen,“ bedauert Evelyn Martin. Gleichzeitig braucht es eine faire Sozial- und Familienpolitik, die Kindern und Menschen eine echte Chance auf ein Leben außerhalb der Armut bietet.
Alleinerziehende sind ein guter Maßstab, um aufzuzeigen, wie es um die finanzielle Sicherheit für Familien im Land bestellt ist. Dieser Maßstab wäre eine Chance für eine glaubwürdige Familien- und Sozialpolitik für Österreich.


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DSA Jana Zuckerhut
Inhaltliche Leitung
Mobil: +43 650 622 36 06
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Österreichische Plattform für Alleinerziehende
Türkenstraße 3/3
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Tel.: 01/ 890 3 890
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Presseaussendung vom 21. September 2018

Alleinerziehende am Tag des Sports: Ich bin auch noch da!
Alleinerziehende und Mamanet spielen am Samstag den 22. September 2018 für Rahmenbedingungen, die ihnen Raum für Bewegung lassen.

Wien, 21.09.2018: Von 14.00 -15. 00 Uhr am Volleyball Court, gleich neben dem Mamanet- Feld im Ernst Happel Stadion, dreht sich alles um Alleinerziehende und ihre Bedürfnisse. „Ich bin auch noch da!“ stellen Alleinerziehende bei einem gemeinsamen Mitmach-Spiel von Mamanet Austria und der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende klar. Sie machen darauf aufmerksam, dass allein für ein Kind zu sorgen, ein höchst anspruchsvoller Job ist, der passende Rahmenbedingungen braucht. Tatkräftig unterstützt werden die Alleinerziehenden von Maria Stern – Alleinerziehenden Aktivistin und Obfrau der Liste Pilz, Bernhard Ludwig – Kabarettist und Diätguru, sowie natürlich Mamanet Austria Präsidentin Sonja Spendelhofer, sowie Präsidentin des Österreichischen Leichtathletikverbandes, die sich auch als Vizepräsidentin der ASKÖ für Frauen einsetzt.
Mamanet – ein sportliches Angebot für Mütter mit Kindern
Mamanet bietet für Mütter jeden Alters und Frauen ab 30 Jahren ein niederschwelliges Sportangebot, das es ihnen ermöglicht, körperliche Fitness mit ihren Kindern zu vereinbaren. Während die Mütter Cachibol spielen – eine einfache Ballsportart – werden ihre Kinder ebenso sportlich betreut. Sissi Speiser, Generalsekretärin von Mamanet Austria: „Als ehemalige Leistungssportlerin war ich weg vom Sport, weil ich mich gerne um meine Kinder gekümmert, aber keine Unterstützung in meinem familiären Umfeld bekommen habe, um meine Sportkarriere weiter zu verfolgen. Mütter haben ein Recht auf Zeit für sich. Das ermöglichen wir ihnen bei Mamanet. Manchmal braucht es nur kleine Veränderungen im Denken und es kann viel bewirkt werden.“

Alleinerziehende sind der Maßstab für faire Familienpolitik
„Gerade an Alleinerziehenden misst sich wo Politik für Familien nachgebessert gehört. Finanzielle Sicherheit und die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf sind beispielsweise Grundlage dafür, dass sich Alleinerziehende auch um ihre Gesundheit kümmern, und auch ihre Freizeit abseits der Kinder gestalten können. Darauf wollen wir mit unserer Kampagne Wir sind der Maßstab aufmerksam machen,“ so Evelyn Martin stv. Vorsitzender der ÖPA. Von Alleinerziehenden im Speziellen, aber auch von Müttern generell wird gesellschaftlich oftmals völlige Aufopferung erwartet. Häufig bleibt ihnen aufgrund der vorgegebenen Strukturen auch keine andere Wahl. Die eigene Gesundheit, Freundschaften und andere persönliche Bedürfnisse bleiben dabei völlig auf der Strecke. Mamanet Austria setzt hier mit seinem Konzept ein Zeichen, wie es gelingen kann, dass Mütter neben all ihren Aufgaben, auch etwas für sich tun können. „Alleinerziehende müssen anerkannt und ihre Leistung gesellschaftlich so unterstützt werden, dass sie auch Zeit für sich haben, um Kraft für ihre wichtige Aufgabe schöpfen zu können,“ fordert Maria Stern, die bei der Veranstaltung mehr über die ÖPA und deren Kampagne „Wir sind der Maßstab“ erzählen wird.

Weiterlesen: Presseaussendung vom 21. September 2018

RAINBOWS-Angebote 2018

Mit nachstehenden Angeboten werden auch ab Herbst 2018 Kinder und Jugendliche in Trennungs- und Verlustsituationen unterstützt:

 

RAINBOWS-Gruppe nach Trennung/Scheidung
- Gruppenpädagogisches, präventives Angebot, unabhängig vom Trennunszeitpunkt
- altershomogene Kleingruppen
- kreative, altersgerechte Methoden
- Austausch mit Gleichaltrigen und Gleichbetroffenen
- Hilfe bei der Bewältigung der neuen Familiensituation
- 12 wöchentliche Treffen, 3 begleitende Gruppenelterngespräche

RAINBOWS-YOUTH für Jugendliche ab 13 Jahren: Sechs 3-stündige Treffen in einem Zeitraum von 5 Monaten nach einem Schnupperinfotermin, begleitend 2 Elterngespräche

 

RAINBOWS-Trauerbegleitung nach dem Tod eines nahestenden Menschen
- Professionelle Begleitung und Unterstützung im Trauerprozess
- Einzelbegleitung, Begleitung im Rahmen der Familie, RAINBOWS-Gruppe nach dem Tod einer nahen Bezugsperson

Unterstützung von erwachsenen Bezugspersonen und Fachpersonal:
- Beratung & Coaching im Hinblick auf die Trauer von Kindern und Jugendlichen

Termine können jederzeit vereinbart werden!

 

Weiter Angebote von RAINBOWS

 

Im Gedenken an Barbara Prammer ...

schließen wir uns den Worten der Autonomen Frauenhäuser Österreichs an:

 

Wissen Sie ... wie sehr sich Barbara Prammer für Frauenpolitik und Frauenhäuser engagiert hat?

Barbara Prammer ist vor 4 Jahren am Samstag, den 2. August 2014 nach einer schweren Krankheit verstorben. Mit ihr verloren wir eine langjährige und treue Wegbegleiterin und unermüdliche Kämpferin gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

Ihre große Wertschätzung für die Frauenhäuser und die Arbeit des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser hat sie noch kurz vor ihrem Tod öffentlich zum Ausdruck gebracht. Am 24. November 2013 anlässlich der Feier 35 Jahre Frauenhäuser, 25 Jahre Verein AÖF und 15 Jahre Frauenhelpline gegen Gewalt 0800/222 555 im Volkstheater hat sie als Festrednerin eine Laudatio mit unvergesslichen und berührenden Worten an das Publikum gerichtet.

Barbara Prammer war eine bemerkenswerte Frau mit einer großen politischen Karriere. Sie hat der Politik und ihrer politischen Partei beinahe ihr ganzes Leben gewidmet. Dank ihres politischen Geschicks und ihres unermüdlichen Wirkens hat sie es als erste Frau in Österreich geschafft, das zweithöchste politische Amt im Staat zu erreichen. Als Nationalratspräsidentin hat sie ihr politisches Können über viele Jahre hinweg und trotz vieler Schwierigkeiten unter Beweis stellen können.

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Öffnungszeiten im Sommer

Wir sind im Juli und August 2018 zu folgenden Zeiten erreichbar:

Dienstag bis Donnerstag von 9:00 - 17:00 Uhr
Freitag von 9:00 - 15:00 Uhr

Von 6. - 15. August 2018 ist das Büro nicht besetzt.

Wir wünschen allen einen schönen Sommer!!

Das ÖPA - Team

Presseaussendung vom 5. Juli 2018

Familienbonus – „Wenn‘st arm bist, bist nix wert“
Kinder aus finanziell armen Familien werden im Stich gelassen


Wien, 05.07.2018: „Kinder aus finanziell armen Familien haben die besondere Fürsorge des Staates verdient. Zum Vorteil der gesamten Gesellschaft braucht es gute Zukunftschancen für alle Kinder in unserem Land. Arme Kinder werden aber zunehmend im Stich gelassen, durch einerseits unerreichbare Steuervorteile für gutverdienende Familien und gleichzeitigen Kürzungen bei der Mindestsicherung,“ stellt Evelyn Martin, stv. Vorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende fest und fordert: “Wir brauchen Familienleistungen bei denen jedes Kind gleich viel wert ist.“ Entsprechende Leistungen wären die spürbare Erhöhung der Familienbeihilfe und der massive Ausbau der Kinderbetreuung. „Für viele Familien müsste es eigentlich Familienmalus heißen statt Familienbonus. Sie verlieren durch die Steuergeschenke an Besserverdienende und Kürzungen bei Familienleistungen,“ so Evelyn Martin.


Alleinerziehende im Out
Alleinerziehende welche die Hauptkosten der Kinderbetreuung tragen, müssen mit großen finanziellen Verlusten rechnen. War ursprünglich geplant, dass diese 90% des Familiensteuervorteils beanspruchen können, wird diese Regelung doch auf drei Jahre begrenzt. Danach haben Alleinerziehende weder die Möglichkeit die Kinderbetreuungskosten abzusetzen, noch den verstärkten Steuervorteil in Anspruch zu nehmen. Zudem bekommen arbeitssuchende Alleinerziehende oder jene die Mindestsicherung beziehen müssen, nicht einmal die versprochenen 250,- € pro Jahr. Die aufgrund ihrer Elternschaft und Familienform oft schlecht verdienenden Alleinerziehenden sollen beim Familienbonus mit 70 Cent pro Tag und Kind abgespeist werden, während ein gut verdienender, getrenntlebender Elternteil bis zu 4,10 € pro Kind und Tag erhalten kann. „Wir brauchen PolitikerInnen, die Verantwortung für JEDES Kind übernehmen. Steuergeschenke für besser Verdienende gibt es bereits genug," kritisiert Evelyn Martin.

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Presseaussendung vom 26. Juni 2018

12-Stunden-Tag oder Frauen an den Herd?
Jobchancen für Alleinerziehende und Frauen werden sinken

Wien, 26.06.2018: „Für Frauen ist dieses Gesetz eine Katastrophe! Familien werden sich vermehrt überlegen, ob Frauen arbeiten gehen, denn für viele ist es keine Option, die Kinder so lange in den Kindergarten zu schicken, zumal diese gar nicht so lange geöffnet haben. Diese Politik bedeutet für Frauen Zurück an den Herd. Von einer eigenen Karriere kann nicht einmal mehr geträumt werden,“ stellt Evelyn Martin, stv. Vorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) klar und weiter: „Wir wissen es alle, freiwillig steht drauf, aber Zwang steckt drin. Die Angst vor einem Jobverlust ist real.“


Arbeit und Alleinerziehend – nix geht
„Alleinerziehende müssen durch den 12-Stunden-Tag mit vermehrten Ablehnungen bei Bewerbungen rechnen,“ warnt Martin vor weiteren Verschlechterungen für Alleinerziehende. „Gleichzeitig werden sie durch unzugängliche Steuervorteile für Familien und durch Kürzungen in der Mindestsicherung weiter ins Abseits gedrängt.“ Für Alleinerziehende ist es auch ohne 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche schwierig, einen Job zu finden. Betreuungspflichten werden häufig als Ablehnungsgrund genannt. Unternehmen werden die Bereitschaft zum 12 Stunden-Tag als Einstellungsvoraussetzung festlegen. Für Alleinerziehende ist dies selbst bei ganztägiger Kinderbetreuung unmöglich zu leisten, da die Einrichtungen nicht so lange geöffnet haben.

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